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Raketen und Böller oft illegal gezündet

Feuerwerke sind immer eine Freude vieler Menschen, aber nicht jeder ist darüber so erfreut, vor allem dann nicht, wenn er nachts aus dem Schlaf gerissen wird. Gerade die Feuerwerke, die auf privaten Anlässen gezündet werden, sind immer beliebter. In der Sommerzeit ist das zünden von Raketen und Böllern fast an jedem Wochenende irgendwo zu hören. Leuchtraketen knattern gen Himmel und knallende Böller sorgen für noch ausgelassenere Stimmung.

Aber das Problem liegt nicht nur darin, dass es viele stört, wenn auf einer Hochzeit, einer Taufe, einem Jubiläum oder Geburtstag Feuerwerkskörper gezündet werden, denn oftmals geschieht es auch illegal. Man muss eine Ausnahmegenehmigung besitzen, damit es legal ist, denn Raketen, Böller und andere Feuerwerkskörper in der Klasse II dürfen eigentlich nur zwischen dem 31. Dezember und 1. Januar gezündet werden. Handelt es sich um private Feuerwerke, ist es nur erlaubt, Feuerwerkskörper aus Kategorie 1 und 2 zu zünden. Wer allerdings Raketen und Böller der Kategorie 3 oder 4 gezündet haben möchte, muss einen Pyrotechniker bestellen. Es handelt sich nämlich hier nicht mehr nur um private Feuerwerke und außerdem sind sie auch anders zu bedienen.

Wer eine Ausnahmegenehmigung beantragen möchte, der muss dies bei der entsprechenden Behörde machen und 50 Euro bezahlen. Hier muss das Ordnungsamt der Stadt, des Kreises oder der Gemeinde zustimmen. Außerdem ist auch ein Versicherungsnachweis zu erbringen. Außerdem ist das zünden der Raketen und Böller auch nur so lange erlaubt, bis alle Raketen gezündet worden sind. Auch hier wieder eine Einschränkung, denn es muss bis 23 Uhr alles gezündet werden, danach ist es schon wieder verboten, schließlich soll die Nachtruhe der Anwohner nicht gestört werden.

Foto: bthomas / Pixelio