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Großes Feuerwerk beim Inheidener Seefest

752092_web_R_K_B_by_Lupo_pixelio.de (2)In allen Farben eines Regenbogens erstrahlte der Inheidener See am Samstagabend des 06. August. Schwimmlichter auf der Wasseroberfläche haben den See glitzern lassen. Währenddessen waren die Segelclubs von Inheiden und Trais-Horloff damit beschäftigt, ihre illuminierten Segelschiffe zu steuern. Die tausend Besucher am Ufer haben sich dieses Spektakel angesehen und mit Freude auf die große Attraktion, das Feuerwerk, gewartet.

Aber es passierte natürlich an den Festtagen noch einiges mehr. Trotz des recht kalten Wetters und nicht gerade angenehmen Wassertemperaturen ist die DLRG-Ortsgruppe aufgetreten. Sie sind mit ihren Fackeln in den See hinein und haben eine flammende Schwimm-Choreographie aufgeführt. Nach Ende der Show konnten die Besucher Zeugen eines Feuerspuckers sein, der einen Flammenschwal stehend auf einem Boot hinauf in den Himmel schoss.

Dann folgen drei Knallgeräusche und die Musik rund um den See herum, wurde plötzlich still. Jetzt gab es nur noch eins, das interessant war: Das Feuerwerk. Wie in jedem Jahr präsentieren die Organisatoren eine sehr aufwendige Show aus Pyrotechnik. Über dem See ging ein güldener Regen nieder und spiegelte sich auf der Oberfläche des ruhenden Wassers. Von den Flößen wurden blaue Fontänen in die Luft geschossen und der Schlag des Donners hallte über den See.

Überall konnte man das Staunen der Besucher hören und nach 20 minütigem, atemberaubenden Feuerwerk erstrahlte zum Ende der Nachthimmel mit roten Kerzen. Das Publikum feierte mit tosendem Applaus die Pyrotechnik. Und passend zu den Rauchschwaden am Himmel spielte der Musiker „Smoke on the Water“ und dankte so dem Feuerwerk.

Für die Pyrotechniker ist das Feuerwerk am See immer wieder etwas Besonderes. Durch die Lage am See und dem recht großen Abstand zu den Besuchern und dann auch noch die Lichtreflexe, die das Wasser spiegelt, ist immer wieder eine spezielle Kombination der Pyro möglich. Als „After-Feuerwerkshow-Party“ spielte nach dem Zauber am Himmel die Band „Bockband“ im Festzelt.

Die Schwäne im Wasser haben sich vom Feuerwerk wenig beeindrucken lassen. Sie sind weiter ihre Bahnen gezogen und haben sich nichts aus der Knallerei und den bunten Lichtern gemacht.

Vor 52 Jahren war das Seefest noch um einiges kleiner als heute. Begonnen hat damals alles mit einer Kiste Bier und Lagerfeuer. Was als kleine Party in Inheiden am See gestartet wurde, entwickelte sich in den 1970er Jahren zu einem im Kalender fest eingetragenen großen Fest, das die Seeanlieger auf die Welt gebracht haben. Inheiden ist 1977 in die Stadt Hungen, eine Großgemeinde, aufgenommen worden. Seitdem haben die insgesamt drei Ortsvereine den größten Aufgabenbereich zur Organisation des Seefestes übernommen. Für das Fest, das nun um 52. Jahr stattfindet, haben sich die Gemeinden keine Mühen und Kosten scheuen lassen, um ein abwechslungsreiches und spannendes Festprogramm für die Besucher zu organisieren. Es war ein Fest, das Groß und Klein viel Unterhaltung und Spaß geboten hat.

Auch im nächsten Jahr dürfen sich die Inheidener und alle Besucher ganz bestimmt wieder auf ein tolles Seefest mit großem Feuerwerk freuen.

Bildquelle: © lupo / Pixelio.de

Endlich wieder mit Feuerwerk

751802_web_R_K_B_by_hochzeitsfotograf_pixelio.de (2)Neuburg an der Donau ist bekannt für sein Volksfest. Es wird hier auch als „Neuburger Wiesn“ bezeichnet. Auf die Besucher wartete ein großes Festzelt mit gebratenem Hähnchen sowie Brotzeit. Es gab außerdem zahlreiche Vergnügungsbuden und Fahrgeschäfte, an denen sich Groß und Klein erfreuten. Der bayrische Trachtenabend mit einer Modenschau war natürlich der Höhepunkt des Ganzen.

Der Start des Volksfestes war nicht so gelungen, denn erstmal musste ein Stromausfall bewältigt werden. Einige Mitwirkende kamen mit Verspätungen beim Fest an und auch die Brezenlieferung ist gerade noch einmal gutgegangen, denn diese werden frisch und noch warm verschenkt. Und da ist es für den Bäckermeister eine Selbstverständlichkeit, diese Erwartung auch zu erfüllen. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten konnte der Oberbürgermeister routiniert das erste Bierfass mit drei Schlägen anzapfen.

Weil es in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme beim Zusehen des Feuerwerks gab, wurde dies seit 2011 abgeschafft. Gerade vom Festplatz aus war das Lichtspektakel fast gar nicht mehr zu sehen. Dadurch blieben dann auch die zahlreichen Besucher fern, die durch das Feuerwerk eigentlich angelockt werden sollten. Sie schauten sich das Lichtspiel lieber vom Fenster aus an. Es war immer die Attraktion des Mittwochs, so wie der Kindernachmittag am Dienstag oder der Nachmittag für Senioren am Donnerstag. Der Mittwoch blieb seit vier Jahren ohne Attraktion.

In diesem Jahr aber sollte es anders werden, denn die Stadt hat beschlossen, es doch noch einmal mit einem Feuerwerk zu versuchen. Dieses Mal sollte es aber nicht einfach nur ein Feuerwerk werden, denn es musste etwas besonders sein. Die Feuerwerkskörper sollten höher und mit Musik in die Luft gefeuert werden.

Und dann war es endlich soweit. Mittwochabend, 22.30 Uhr das Feuerwerk kann beginnen. Es ist so hoch gestiegen, dass es vom Festplatz aus über den Bäumen zu sehen war. Dafür hatte es extra einen Probelauf gegeben. Denn schließlich sollten die Besucher nicht wieder enttäuscht werden. Und das Spektakel am Himmel war bewundernswert. Das zur Musik abgestimmte Feuerwerk war ein voller Erfolg.

Der Grund, dass die Pyro dieses Mal so erfolgreich war, lag mit unter daran, dass die Raketen nicht von der Donau aus abgefeuert wurden. Die Veranstalter haben sich für das Ostende entschieden und das war genau richtig.

Das Volksfest, das bis Sonntag den 07. August stattfindet, ist wie immer gut besucht und jeder ist hier herzlich willkommen.

Stadtfeste sind immer eine Attraktion der Stadt und ein Feuerwerk ist immer ein Highlight, das zusätzlich Besucher anlocken soll. Wenn das Geld fehlt oder aus anderen Gründen ein solches nicht stattfinden kann, dann ist es immer eine Einbuße. Sowohl für die Veranstalter, auch als für die Schausteller, denn die Besucher, die gerade wegen des Feuerwerks ein Volksfest, eine Kirmes oder ein anderes Festival besuchen bleiben aus und somit auch der Umsatz in den Kassen. Von daher sind die Schausteller dankbar, dass es endlich wieder das Volksfest mit einem Feuerwerk gegeben hat, das dieses Mal sogar mit Musik untermalt wurde.

Bildquelle: © hochzeitsfotograf / Pixelio.de

Feuerwerk, Live-Musik und tolle Aktionen in Carolinensiel

740199_web_R_K_by_Jonas Harst_pixelio.de (2)Carolinensiel ist ein Ort gehörig zur Stadt und dem gleichnamigen Landkreis Wittmund, Niedersachsen. 1730 wurde der Sielort und das Fischerdorf gegründet. Sophie Caroline, die Gemahlin von Georg Albrecht von Ostfriesland, der als Ortsgründer bekannt ist, war die Namensgeberin von Carolinensiel.

Vor einigen Jahrhunderten fand man hier einen Nordsee-Ausläufer, bevor um 1500 mit der Gewinnung von Land durch die Eindeichung begonnen wurde. 1729 war man mit Eindeichung fertig und es wurde ein Sielhafen angelegt. Heute als Museumshafen bekannt.
Heute ist Carolinensiel ein sehr beliebter Ferienort an der Nordsee.

Das Straßenfest beginnt in diesem Jahr am 05. August und endet zwei Tage später am 07. August. Es ist ein vom Gewerbeverein organisiertes Fest mit einem bunten Programm für Jung und Alt.

Mit dem Abfeuern von Böllern und Feuerwerkskörpern ist in diesem Jahr eine Neuheit der Auftakt des um 18 Uhr am Freitag beginnenden Festes. Die Band „Esprit“ wird mit Schlagen und Stimmungsmusik auf der Hafenbühne stehen. Die Band ist schon seit mehreren Jahren dafür verantwortlich, dass für die Besucher der Freitag ein Markttag geworden ist, der einfach bei dem Fest nicht fehlen darf.

Viele wird es zum Einläuten des Wochenendes ebenfalls freuen, dass es zur Eröffnung des Festes ein Fass angeschlagen wird. Aber hierfür muss nichts bezahlt werden, denn es wird als Freibier ausgeschenkt. Gäste werden mit einem großen Autokran dazu eingeladen, an einer Gondelfahrt teilzunehmen. Der DJ Carsten Holzke aus Wittmund wird ebenfalls wieder mit dabei sein.

Der Samstag beginnt dann schon um 10 Uhr. Mit bis zu 250 Ständen dürfen Besucher auf dem Flohmarkt nach Schnäppchen suchen. Und für die Kinder ist eine ganz besondere Aktion vorhanden, denn die Feuerwehr bietet eine Oldtimer-Treckerrundfahrt an. Die „Bremer“ kann im Hafen bestaunt werden. Es handelt sich um ein Seenotrettungsboot von 1931 und ist das älteste dieser Art in Deutschland.

Gegen Nachmittag gibt es natürlich noch viele weitere Aktionen. Mit einer Trommelgruppe, einer Kindermodenschau, dem Zauberer Ricy Como und der Musikformation „Fearless“, die das erste Mal mit dabei ist, wird für einige Abwechslung gesorgt. Der Hafen wird dann etwa um 22.30 Uhr im „Schein der zahlreichen Fackeln und als großes Highlight findet ein fantastisches Feuerwerk statt. Jedes Jahr zieht das Hafenfest tausende Besucher an und ist immer ein Erfolg.

Wenn dann am Sonntag alle ausgeschlafen haben, geht es natürlich weiter. Ab 10 Uhr bis 18 Uhr können die Besucher sich nochmals den Attraktionen der Vortage, mit Gondelfahrt, Seenotrettungskreuzer und Zaubereien widmen. Die Band „West Coast Twins“ wird musikalisch mit Oldies für Stimmung sorgen. Die Hafenstaffel beginnt wie bei den Festen der Vorjahre wieder um 15 Uhr. Einen Grund zum Feiern hat „VaMOS“. Es handelt sich um eine Gruppe aus Carolinensiel, die jetzt mit ihrer mexikanischen Cocktailbude das 15. Mal dabei ist.

Jedes Jahr freuen sich die Veranstalter auf das Hafenfest und dieses Jahr mit dem Feuerwerk und mit der Getränke-Gruppe Ahlers erstmals als Sponsor und finanzieller Unterstützer wird es ein ganz besonderer „Hafen in Flammen“.

Bildquelle: © Jonas Harst/ Pixelio.de

Das Classic Open Air in Reutlingen dieses Jahr mit brillantem Feuerwerk

156000_web_R_K_by_Siegfried Fries_pixelio.de (2)Seit 2001 ist das Kreuzeiche-Stadion in Reutlingen alljährlicher Veranstaltungsort des Classic Open Air. Im letzten Jahr musste es aber leider ausfallen, weil Arbeiten am Stadionrasen ausgeführt wurden. In diesem Jahr findet das Open Air endlich wieder statt.

Der Event wird nicht nur Klassikfans begeistern. Für das 15. Jubiläum haben sich die Veranstalter einiges überlegt. Die diesjährige Veranstaltung trägt den Titel „Festival der jungen Stimmen“. Demgemäß wird es hauptsächlich junge Künstler auf der Bühne zu sehen geben. Viele von ihnen stehen in direkter Verbindung zur Region. Neben einem guten Gesang musste eine weitere Bedingung erfüllt werden: Mindestens einen anerkannten Preis sollte der Bewerber beziehungsweise die Bewerberin bereits gewonnen haben.

Das Programm ist dementsprechend hochklassig und überaus interessant. Dem Alter der Mitwirkenden Rechnung tragend, wird es nicht nur Klassisches aus der Oper geben, sondern ebenfalls Stücke aus weltbekannten Musicals und Klassiker der Filmmusik. So dürfte für jeden Musikgeschmack etwas dabei sein.

Die erste Hälfte der Veranstaltung widmet sich Altbewährtem. Die dargebotenen Orchesterstücke, Chöre und Arien reichen von Händel über Bellini und Gluck bis hin zu Mozart. Anschließend steht eine Pause an, in der die Eindrücke verarbeitet und sich mit anderen Besuchern ausgetauscht werden kann. Danach strebt das „Festival der jungen Stimmen“ langsam, aber sicher seinem Höhepunkt entgegen: dem extralangen Feuerwerk mit musikalischer Untermalung. Es gibt noch einmal Klassisches in Form von Ausschnitten aus Webers „Freischütz“, Wagners „Tannhäuser“ und „Roméo et Juliette“ von Gounod. Dann werden aus den Bernstein Musicals „Candide“ und „West Side Story“ Titel erklingen.

Mit dem Einsetzen des Soundtracks „When you believe“ vom Animationsfilm „Prince of Egypt“ werden die ersten Feuerwerkskörper gezündet. Drei Stücke lang (insgesamt 14 Minuten) steigt ein brillantes Feuerwerk auf. Sein Ende findet es mit den letzten Klängen von „Never Surrender“, dem Soundtrack vom Abenteuerfilm „First Knight“ aus dem Jahre 1995. Während dieses Stücks erreichen sowohl das Feuerwerk als auch die Veranstaltung ihren Gipfel.

Für ein präzises Timing der Musikchoreographie kommt moderne Computertechnik zum Einsatz. Die mit dem Feuerwerk beauftragten Pyrotechniker sind ebenso Meister ihres Fachs wie die Musiker und Sänger. Diese Mischung verspricht einen unvergesslichen Abend.

Der Termin des Reutlinger Classic Open Airs ist der Samstag, 23. Juli, um 19.30 Uhr. Tickets können schon jetzt im Vorverkauf erworben werden. Gerechnet wird wie in den Vorjahren mit rund 2.500 Gästen.
Zu den mitwirkenden Solisten zählen der 18-jährige Jan Jerlitschka vom Reutlinger Knabenchor capella vocalis (er interpretiert Stücke von Händel und Gluck), die slowenische Sopranistin Maja Majcen als Mozarts Königin der Nacht mit der Arie „Der Hölle Rache“ sowie die Mezzosopranistin Kathrin Leidig vom Bonner Opernensemble mit der Arie von Gounod „Que fais-tu, blanche tourterelle“. Eröffnet wird der Abend von Bariton Simon Stricker und einem Stück von Mozart. Bei seinem zweiten Auftritt gibt Stricker die Arie „O du mein holder Abendstern“ aus dem „Tannhäuser“ zum Besten. Außerdem wird der Tenor Sebastian Podbregar als Max aus dem „Freischütz“ sowie als Tony aus der „West Side Story“ zu hören sein.
Bei der musikalischen Begleitung wird wiederum auf Bewährtes zurückgegriffen. Wie in den letzten Jahren sind der Philharmonia Chor, die Betzinger Sängerschaft und die Württembergische Philharmonie Reutlingen mit von der Partie.

Bildquelle: © Siegfried Fries / Pixelio.de

Feuerwerk und die Warnemünder Port–Partys gehören untrennbar zusammen

678184_web_R_K_B_by_Renate Tröße_pixelio.de (2)Ein wenig erinnern die Partys an die Feierlichkeiten in Welthäfen wie beispielsweise den alljährlichen Hamburger Hafengeburtstag. Zu den Warnemünder „Port-Partys“ finden sich ebenfalls Kreuzfahrtschiffe ein, denn diese gehören mittlerweile zum alltäglichen Bild im Hafen der Hansestadt Rostock. Von dort aus fahren die Schiffe namhafter Reedereien hinauf in den hohen Norden und ins Baltikum. Gibt sich ein besonderes Schiff die Ehre, wird eine „Port-Party“ bei der Verabschiedung aus dem Hafen initiiert. Einheimische, Touristen und Passagiere feiern zusammen das Auslaufen des Schiffs.

 

Seit acht Jahren bereichern diese Feiern nun den Veranstaltungskalender des Rostocker Stadtteils und haben sich inzwischen zu einem Highlight desselben entwickelt. In diesem Jahr begann der „Partymarathon“ am 10. Mai. Anlass war der Besuch der „AIDAdiva“ und der „Magellan“. Am 15. Juni machte letztere in Begleitung der „Celebrity Eclipse“ im Hafen fest.

 

Den Besuchern bietet sich ein imposantes Bild, wenn die Ozeanriesen einlaufen. Allein die „Magellan“ misst 222 Meter in der Länge und 28 Meter in der Breite. Auf ihr finden 1.452 Passagiere und 660 Crewmitglieder Platz. Das Schiff ist mit seiner Jungfernfahrt im Jahre 1985 schon eher zu den Veteranen zu rechnen. Die „Celebrity Eclipse“ hingegen wurde erst 2010 in Dienst gestellt und verkörpert die Kreuzfahrtschiffe der neuen Generation.

 

Das Festprogramm ist unabhängig vom Alter der Schiffe, folgt aber in der Regel dem gleichen Ablauf. Beginn der Verabschiedung ist stets um 17 Uhr. Das Segelschiff „Santa Barbara Anna“ wird als Bühne für die verschiedenen Showauftritte und Zuschauertribüne genutzt. Es liegt an den Veranstaltungstagen am Pier 1 bis 6 nördlich des Fähranlegers. Vom Schiff aus haben die Besucher einen ungestörten Blick auf das Schlepperballett, können dem Gesang der Shantychöre lauschen, der Fachmoderation zuhören und sich an den Auftritten der Live-Band erfreuen. Da ist Kurzweil bis zum Auslaufen der Schiffe garantiert! Sobald das jeweils letzte Kreuzfahrtschiff den Hafen verlässt, steigt das Feuerwerk in die Höhe.

 

Ausgerichtet werden die „Port Partys“ von der Hanseatischen Eventagentur. Drei Events dieser Art wird es in diesem Jahr noch geben. Am Donnerstag, den 14. Juli, werden die “Marina“ und die „Norwegian Star“ erwartet. Am Donnerstag, den 15. September, machen die „Magellan“ und die „MSC Opera“ in Warnemünde halt. Das Schlusslicht bildet am Samstag, den 15. Oktober, die „AIDAmar“. Sie ist das letzte Kreuzfahrtschiff, welches den Warnemünder Hafen 2016 anläuft.

 

Dem Auslaufen kann nicht nur vom Ufer oder von Bord der „Santa Barbara Anna“ beigewohnt werden, zusätzlich werden Begleitfahrten auf Barkassen und Fahrgastschiffen angeboten. Hierfür sollten die Tickets allerdings besser im Voraus gebucht werden.

 

Segelsportfans kommen bei der 79. Warnemünder Woche vom 2. bis 10. Juli auf ihre Kosten. Sie ist eine der größten deutschen Segelsportveranstaltungen. Vom 11. bis 14. August ist die „Hanse Sail Rostock“. Das maritime Volksfest ist die weltweit größte Zusammenkunft von Traditionsseglern und Museumsschiffen. Auch in diesem Jahr werden wieder über 200 Schiffe und rund eine Million Besucher erwartet. Dann wird es ebenfalls ein Feuerwerk geben, das am Samstagabend in den Himmel steigt. Zum bunten Rahmenprogramm zählen außerdem Show-Vorführungen, Ausstellungen, Foren, Konferenzen sowie ein Jahrmarkt mit Ständen und Fahrgeschäften, der an Land aufgebaut wird.

 

Bildquelle: &copy; Renate Tröße / <a href=“http://www.pixelio.de/media/678184“ rel=“nofollow“>Pixelio.de</a>

Mit Pyrotechnik vom Feinsten begeisterte Rammstein seine Fans

158429_web_R_K_by_Christopher Paul_pixelio.de (2)Gleich am ersten Tag erwartete die Besucher vom Festival „Rock In Vienna“ ein wahrhaft feuriges Highlight: Die deutsche Rockgruppe „Rammstein“ heizte dem Publikum so richtig ein und zwar mit Rockmusik und einer gigantischen Pyroshow. Da waren nicht nur die Rammstein-Fans im wahrsten Sinne des Wortes Feuer und Flamme. Allerdings war „Rammstein“ nicht der einzige Höhepunkt des Wochenendes. Es gab noch viele weitere Bands auf der Bühne zu sehen.

Es war bereits die zweite Auflage des Festivals auf der Wiener Donauinsel. Vom 3. bis 5. Juni stand die Insel in der „schönen blauen Donau“ ganz im Zeichen des Rocks. Die Veranstalter haben keine Kosten und Mühen gescheut. Neben „Rammstein“ gaben sich solche Größen wie „Iron Maiden“, „Anthrax“, „Nightwish“ und „Biffy Clyro“ die Ehre. Die Creme de la Creme des (Hard-)Rocks hatte sich an diesem Wochenende in Wien versammelt und das Wetter spielte – zumindest weitgehend – ebenfalls mit.

„Rammstein“ gaben wie immer Vollgas. Sie brennen förmlich. Das bekommen die Fans bei jedem ihrer Konzerte zu spüren. Provokante Texte, ein ebensolches Bühnenoutfit gepaart mit einer spektakulären Pyroshow sind ihr Markenzeichen. Für die Show bei „Rock In Vienna“ musste sogar die Technik der Hauptbühne nachgerüstet und die Menge der Stromgeneratoren erhöht werden. Die Profis für die Pyrotechnik hatten alle Hände voll zu tun, um den Ansprüchen der Rocker gerecht zu werden.

Im Verlauf des Tages gab es nicht weniger Hochkarätiges. Schon am Nachmittag durften die Festivalbesucher mit den Trashern von „Anthrax“ rocken, die ihrerseits oft als Hauptgruppe gebucht werden. Doch das störte weder die Fans, noch die New Yorker Band, die gemeinsam mit „Slayer“ und „Metallica“ den Metal der 1980er-Jahre revolutioniert haben. Ebenso verrückt ging es weiter. Im Anschluss traten nämlich „Babymetal“ auf. Das Frauentrio aus Japan wurde anfangs noch belächelt, erfreut sich jedoch prominenter Fürsprecher. Unter ihnen „Alice Cooper“, „Kiss“ und „Rob Zombie“. „Babymetal“ verfügt über eine interessante Mischung aus Girlgroup – Charme, Metal und Manga – Ästhetik.

„Slyer“ durften ferner auf keinen Fall fehlen. Zuvor landeten aber noch zwei Fallschirmspringer der „Red Bull Skydive Show“ mitten im Publikum. „Slyer“ lieferten abermals einen kompakten Auftritt ab. Präzise, kurz, laut und bündig hatten sie Hits aus ihrem aktuellen Album „Repentless“ ebenso im Gepäck wie die alten Klassiker „Angel of Death“, „Seasons In The Abyss“ und „Raining Blood“.

Als skurril lässt sich auch der Auftritt der Finnen von „Apocalyptica“ bezeichnen. Ihr Motto lautete „Zurück zu den Anfängen!“ Wer es nicht weiß: Die Gruppe startete einst als Cello – Ensemble. So spielten sie Hits von „Metallica“, die sie früher zum Besten gaben. Heute gibt es außerdem einen Drummer und das Liedrepertoire wurde zur Freude der Fans um diverse Eigenkompositionen erweitert.

Am letzten Tag kam es zum „Grande Finale“. Leider hatte es sich der Wettergott inzwischen anders überlegt. Aber was wäre ein Festival ohne Regen und Schlamm? Es war wohl zu viel Blitz und Donner in den vergangenen Tagen auf der Bühne. Petrus wollte nun auch ein Wörtchen mitreden. Als „Iron Maiden“ die Bühne rockte, braute sich über dem Festivalgelände ein Unwetter zusammen. Für die Mittelalter-Rocker von „In Extremo“ wurde es daher leider nur ein kurzer Auftritt. Einige Hits konnten diese noch zu Gehör bringen, dann öffnete der Himmel seine Schleusen und das Festival musste vorzeitig beendet werden. Dennoch waren Besucher und Mitwirkende zufrieden.

Bildquelle: © Christopher Paul / Pixelio.de

Unwetter ließ Feuerwerk in Plattling ausfallen

602308_web_R_K_B_by_Falk Blümel_pixelio.de (2)Volksfest in Plattling! Das ist ein Ereignis, welches Besucher aus Nah und Fern in die Stadt in Niederbayern lockt. Auch in diesem Jahr bekamen diese wieder jede Menge geboten und das Wetter spielte – zumindest die meiste Zeit – mit. Vom 25. bis 29. Mai wurde zünftig gefeiert, mit Musik, Bier, typisch regionalen Speisen und viel Gaudi, eben ganz wie es sich für ein bayerisches Volksfest gehört. Auf dem Volksfestplatz wurde ein großes Festzelt aufgestellt, das bei schlechtem Wetter den Besuchern ein Dach über dem Kopf bieten sollte und außerdem Veranstaltungsort für das abwechslungsreiche Programm war.

Am Samstagnachmittag war das Festgelände fest in Kinderhand. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen hatten viele Familien den Weg zum Festplatz gefunden. Die Fahrgeschäfte reduzierten ihre Preise um die Hälfte, was bei den kleinen und großen Festbesuchern sehr begrüßt wurde. Wer nicht gerade auf dem Karussell seine Runden drehte, konnte sich von Clown Manuela im Festzelt bespaßen lassen oder ein Eis zur Abkühlung essen. Nach dem die jungen Festbesucher das Feld geräumt hatten, schwangen die Erwachsenen im Zelt bis tief in die Nacht hinein das Tanzbein.

Am nächsten Morgen stand als Erstes ein Frühschoppen mit musikalischer Begleitung auf dem Programm. Da das Wetter ähnlich freundlich wie am Tag zuvor war, füllte sich der Festplatz mit der Zeit. Krönender Abschluss des diesjährigen Plattlinger Volksfestes sollte ein Höhenfeuerwerk um 22 Uhr werden. Doch ein aufziehendes Unwetter vereitelte die Pläne der Veranstalter. Ab 20.45 Uhr leerte sich das Festzelt schlagartig. Allerdings eilten die Gäste nicht hinaus, um den Feuerwerk beizuwohnen, vielmehr war es ihr Bestreben, noch vor dem Beginn des Unwetters die sicheren eigenen vier Wände zu erreichen.

Letztendlich wurde der Entschluss gefasst, das Feuerwerk ausfallen zu lassen. Pünktlich um 22 Uhr öffnete der Himmel dann auch seine Schleusen und es ergoss sich ein solcher Platzregen, dass es fraglich war, ob die Feuerwerkskörper überhaupt hätten gezündet werden können. Hartgesottene kamen nun sogar ohne Pyrotechnik auf ihre Kosten, denn die dicken Wolkenberge, aus denen unentwegt Blitze zuckten, lieferten eine nicht minder beeindruckende Show ab.

Angesichts der Auswirkungen des Unwetters an anderen Orten war man in Plattling nicht traurig über den Ausfall des Feuerwerks. Während die Unwetterfront um die Stadt herumzog, hatten einige Gemeinden in der Nähe nicht so viel Glück. Zu guter Letzt konnte eine positive Bilanz gezogen werden. Bis auf das nicht stattfindende Höhenfeuerwerk war die Veranstaltung nach Plan verlaufen. Veranstalter und Mitwirkende zeigten sich zum Abschlussgespräch mit dem Verlauf zufrieden. Das neue Platzkonzept war aufgegangen und konnte problemlos umgesetzt werden.

Und ganz nebenbei wurde noch ein Rekord aufgestellt. Zeitgleich mit dem Volksfest findet alljährlich das Volksradfahren statt. Seit 13 Jahren wird es vom Rad- und Wanderverein Pielweichs und den Freien Wählern organisiert. Vom Festzelt aus ging es am Sonntagmorgen auf eine 26 km lange Rundstrecke, die über Schiltorn, Fischerdorf und Steinkirchen zurück nach Plattling führte. In diesem Jahr stellten sich 350 Teilnehmer der Herausforderung, so viele wie noch nie.

Um 13 Uhr fanden sich alle zur Siegerehrung im Festzelt ein. Einen Pokal erhielten Wilhelm Nedorost, der mit 87 Jahren der älteste der Runde war, der erst 4-jährige Jonas Würdinger als jüngster Fahrer sowie die drei Vereine, die die meisten Mitfahrer gestellt hatten.

Bildquelle: © Falk Blümel / Pixelio.de

Feuerwerk beim Japan-Tag in Düsseldorf lockte wieder Hunderttausende an

393123_web_R_K_by_Gisela Peter_pixelio.de (2)Über eine Pyroshow der Superlative konnten sich die Besucher des diesjährigen Japan-Tags in Düsseldorf freuen. Das große Abschlussfeuerwerk ist das alljährliche Highlight dieser Veranstaltung und jedes Jahr gelingt es den Veranstaltern, eine noch größere Show als die vorangegangenen aufzuziehen. In diesem Jahr stand das Feuerwerk unter dem Motto „Bäume, Blumen, Tiere – die Welt der Natur“. 25 Minuten lang schossen Feuerwerkskörper in die Luft, die bei ihrer Explosion eine Verbindung zum vorgegebenen Thema herstellten.

Um 23 Uhr am Abend des 21. Mai war es soweit: Das in Japan konzipierte und vorbereitete Feuerwerk wurde gezündet. Die Koproduktion von deutschen und japanischen Pyrotechnikern erhellte den Himmel über dem Rhein zwischen Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke. Das Spektakel war in fünf Szenen unterteilt, die mit dazu passender klassischer Musik untermalt wurden.

Der erste Akt stellte die Eröffnung dar. Mit einem unüberhörbaren Donnergrollen wurde das Feuerwerk über Düsseldorf angekündigt. Die ersten Feuerwerkskörper stiegen auf und ließen Blitze über den Himmel zucken. Daran anschließend wurde das Meer im Akt „Blauer Ozean“ als Ursprung des Lebens geehrt. Fische und Quallen bewegen sich anmutig durch das Wasser, das sich beim Düsseldorfer Japan-Tag ausnahmsweise am Himmel befand.

Die dritte Szene rückte Pflanzen und Tiere in den Mittelpunkt. Auf faszinierende Weise verstanden es die Pyrotechniker, einige von ihnen mit Hilfe von Feuerwerkskörpern zum Leben zu erwecken. Es tummelten sich Schmetterlinge und Schweine am Himmel. Auch Blumen waren zu sehen und Palmen, die in purem Gold erstrahlten. Abgelöst wurden jene von einem Regenbogen, der in allen erdenklichen Farben funkelte.

Am Ende wurde es noch einmal traditionell. Das Finale war dem wohl bekanntesten Element eines japanischen Feuerwerks vorbehalten. Es ergoss sich ein ergiebiger Goldregen über dem Rhein. Er war der gelungene Abschluss dieser spektakulären Pyroshow.

Insgesamt wurden mehr als 1.500 Feuerwerkskörper gezündet. Einige von ihnen stiegen bis in eine Höhe von 220 Metern auf. Schon lange vor dem Japan-Tag beginnen die Vorbereitungen für das Spektakel. Die mitwirkenden Pyrotechniker entwickeln das Feuerwerk gemeinsam in Japan. Im Anschluss daran werden die einzelnen Komponenten per Schiff nach Deutschland transportiert. Nach dem Eintreffen dieser in Düsseldorf steht der Aufbau bevor. Jenen übernehmen wiederum die Pyrotechniker, die bereits mit der Entwicklung des Feuerwerks betraut waren. Sie sind auch für das Zünden verantwortlich.

Das Feuerwerk anlässlich des Japan-Tags ist eins der größten Deutschlands. In diesem Jahr wurde es sogar live im WDR-Fernsehen übertragen. Weil es so gigantisch ist, kann man es selbst in der Innenstadt von Düsseldorf sehen. Den besten Blick aber hat man vom Ufer des Rheins. Schon am Morgen reisen die Menschen an, um sich einen guten Platz zu sichern.

750.000 Besucher zählte der Japan-Tag 2016. Es war bereits die 15. Veranstaltung dieser Art und die bisher größte. Eine ungewöhnliche Farbvielfalt offenbarte sich nicht nur beim abendlichen Feuerwerk. Mangas und Animes spielte eine wesentliche Rolle bei dem diesjährigen Event. Das war auch unschwer an den zahlreichen Gästen zu erkennen, die mit ihren Cosplay-Verkleidungen die Aufmerksamkeit der „normalen“ Besucher erregten.

Wann der Japan-Tag 2017 stattfindet, steht noch nicht fest. Auf alle Fälle aber wird er sein und wieder ein Feuerwerk beinhalten.

Bildquelle: © Gisela Peter / Pixelio.de

Spektakuläres Feuerwerk begeisterte zum Jubiläum von Rhein in Flammen

194699_web_R_K_by_rolibi_pixelio.de (2)Eine Pyroshow der Superlative! Das ist wohl der richtige Ausdruck für das spektakuläre Feuerwerk, welches am Abend des 7. Mai in Bonn über dem Rhein in die Höhe stieg. Es war mal wieder Zeit für „Rhein in Flammen“. Und da es dieses Jahr den 30. Geburtstag des Events zu feiern gab, machten sich die Veranstalter schon lange im Vorfeld Gedanken darüber, wie das Jubiläum gebührend begangen werden kann.

Feuerwerk gehört schon immer zu „Rhein in Flammen“ dazu. So sollte es natürlich auch in diesem Jahr sein, aber es musste etwas Neues, noch nie Dagewesenes her. Also gab es am Samstagsabend gegen Mitternacht ein Höhenfeuerwerk in ungeahnten Dimensionen zu bestaunen. Genaugenommen waren es sechs Feuerwerke, die den Himmel weithin sichtbar erhellten. Dazu strahlten ungefähr 800 Bengalfeuer am Boden. Das Ganze wurde selbstverständlich durch musikalische Begleitung perfekt in Szene gesetzt.

Angesichts des guten Wetters und des angekündigten Feuerwerkspektakels fanden sich bereits lange Zeit vorher Zehntausende von Menschen an der Bonner Rheinaue ein, um sich einen guten Platz zu sichern. Sie wurden nicht enttäuscht. Drei Tage wurde am Rheinufer gefeiert, wobei das Feuerwerk am Samstag wohl das größte Highlight darstellte.

Ein anderes ist das Eintreffen des Schiffskonvois. Das Ankommen der hell erleuchteten Schiffe – 44 an der Zahl waren es diesmal – bildet den Auftakt der abendlichen Lichtershow. Um die 13.000 Passagiere waren an Bord und verfolgten das riesige Höhenfeuerwerk aus nächster Nähe. Sie hatten den exklusivsten Platz und waren sozusagen ein Teil der Show, denn sie befanden sich auf den Schiffen, die den Rhein „von unten“ beleuchteten. Die Menschen am Ufer indes hatten einen fantastischen Blick über das gesamte Szenario. Sie schauten von oben herab auf die Schiffe und konnten gleichzeitig das bunte Lichtermeer am Himmel genießen.

Unabhängig davon, welcher Standort gewählt wurde, am Ende waren sich sowohl die Besucher an Land als auch die Besucher auf dem Wasser einig, dass sie einer einzigartigen, kaum zu übertreffenden Jubiläumsshow beigewohnt hatten.

Wenn „Rhein in Flammen“ in Bonn Station macht, wird ebenfalls traditionell die Open-Air-Saison eröffnet. Fast 30 Kilometer lang war die diesjährige Festivalmeile, die sich am Ufer des Rheins entlang zog. Hier waren unter anderem drei Bühnen aufgebaut, die ein Musikprogramm für Jedermann boten. Über besonders viel Zulauf konnten sich die Künstler auf der Hauptbühne freuen. Zu sehen waren etwa die Bands „Kasalla“, „Dirty Deeds“ und „Querbeat“. Auf dem „Tanzberg“ heizte beispielsweise Dr. Motte den Tanzwütigen ein. Die „Rheinimpuls-Bühne“ nutzten junge Nachwuchskünstler aus der Region, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Am Sonntag nun zogen die Veranstalter das Resümee und konnten eine Rekordbesucherzahl vermelden: Sage und schreibe eine halbe Million Gäste wurden insgesamt an den drei Tagen verzeichnet. Davon entfielen bereits 120.000 auf die Bonner Rheinaue. Ein tolles Ergebnis, das der beste Beweis für eine gelungene Veranstaltung ist.

Die Strecke von Linz nach Bonn ist der erste Termin im alljährlichen Veranstaltungskalender von „Rhein in Flammen“. Vier weitere Termine folgen. Weiter geht es am ersten Samstag im Juli mit der Strecke von Niederheimbach nach Bingen beziehungsweise Rüdesheim. Wer noch einen Platz auf einem Schiff ergattern möchte, muss großes Glück haben. Die Tickets sind zum Teil schon ein Jahr vorher ausverkauft. Jedes Jahr erhöht sich allerdings die Zahl der teilnehmenden Schiffe, sodass durchaus die Möglichkeit besteht, Eintrittskarten auch noch kurzfristig zu bekommen.

Bildquelle: © rolibi / Pixelio.de

Japan-Tag in Düsseldorf wieder mit Feuerwerk

460806_web_R_K_by_Gisela Peter www.peter-gisela.de_pixelio.de (2)Mit Japan verbindet Düsseldorf so einiges. Viele Menschen aus Ostasien fühlen sich in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wohl. Das zeigt zum Beispiel die „japanische Gemeinde“, die mehr als 6.500 Mitglieder hat. Damit ist Düsseldorf die erste und bisher einzige Japantown in Deutschland. Seit über 50 Jahren zählen Japaner zu den Einwohnern.

Der Japan-Tag wurde 2002 als deutsch-japanisches Begegnungsfest ins Leben gerufen. Seitdem kommen jedes Jahr etwa eine halbe Million Besucher, um die japanische Lebenskultur hautnah kennenzulernen. In diesem Jahr erwartet sie wie gewohnt ein prallgefülltes Veranstaltungsprogramm, angefangenen von traditionellen Tanzvorführungen bis hin zum großen Feuerwerk am Abend.

Veranstaltungszentrum ist die Rheinuferpromenade. Hier und in den umliegenden Straßen werden Dutzende von Zelten und Ständen aufgebaut, die sich auf moderne und altehrwürdige Weise mit dem Thema Japan beschäftigen. Zuschauen und Mitmachen ist gleichermaßen möglich. Wer möchte, kann sich beim Zeichnen von Mangas ausprobieren, die Grundlagen der Kalligraphie erlernen oder sich einer anderen fernöstlichen Kunstfertigkeit widmen.

Das Japan der Gegenwart präsentiert sich technisch hochentwickelt und überaus modern. In Nordrhein-Westfalen und speziell in Düsseldorf sowie in der näheren Umgebung der Stadt sind viele japanische Unternehmen ansässig. Es versteht sich von selbst, dass sie gleichfalls ihren Teil zum Japan-Tag beitragen. Besucher im Zelt des Generalkonsuls treffen zum Beispiel auf einen innovativen Roboter. Alte Traditionen werden dagegen bei den gastronomischen Angeboten großgeschrieben. In über 20 Zelten werden Klassiker der japanischen Küche sowohl in Form von Speisen als auch in Form von Getränken gereicht.

Der Burgplatz ist Standort der Hauptbühne, wo ab 13.30 Uhr ein buntes Programm geboten wird. Den Anfang machen die Trommler der Gruppe „Tentekko Taiko“. Später geben sich der Männerchor des Japanischen Clubs, die Bläsergruppe der Japanischen Internationalen Schule und das Bambus-Flötenensemble „Satoshi Katano“ die Ehre. Sehenswert sind weiterhin der Schwerttänzer Taro Nashiba und die Sängerin Takemi Kakizaki. Letztere bringt nicht nur klassische Volksweisen zu Gehör, sondern wird außerdem von ihrer Band „Orand“ auf typisch japanischen Instrumenten wie dem Lauteninstrument Tsugaru-Shamisen und den Taiko-Trommeln begleitet.

Ein Schwerpunkt des diesjährigen Japan-Tages wird die weit über die Grenzen hinaus bekannte Popkultur des Landes sein. Dazu gehören ohne Zweifel die Manga-Comics und Cosplay, ein Verkleidungstrend, der seinen Ursprung in den japanischen Animes und Mangas hat. An über zehn Ständen und auf der Bühne am Mannesmannufer steht alles im Zeichen davon. Um 14 Uhr beginnt das Bühnenprogramm, welches unter anderem einen Karaoke-Wettbewerb sowie eine Modenschau mit den neuesten Cosplay-Modetrends beinhaltet. Das Düsseldorfer Goethe-Institut lädt zudem zu einem Mal- und Zeichenwettbewerb ein, dessen Gewinner ein Flug nach Japan winkt.

Sportlich geht es auf der Bühne am Johannes-Rau-Platz zu. Wie sollte es anders sein: Es sind vordergründig Kampfsportarten, die hier vorgeführt werden. Auf dem Plan stehen Vorführungen im Sumo, Judo, Aikido, Karate und dem Stangenwaffenkampfsport Naginata. Auch an die jüngsten Festbesucher wurde gedacht. Sollte sich in dem reichhaltigen Unterhaltungsangebot nicht das Passende finden, stehen ein Klettergarten und ein Trampolin zum Austoben bereit.

Das 25-minütige Feuerwerk bildet den krönenden Abschluss des Japan-Tages. Nach Einbruch der Dunkelheit wird es den Himmel über Düsseldorf unter dem Motto „Bäume, Blumen, Tiere – die Welt der Natur“ in ein buntes Farbenmeer verwandeln. Man darf gespannt sein, wie der extra aus Japan angereiste Pyrotechnikprofi die Umsetzung vornehmen wird.

Bildquelle: &copy; Gisela Peter www.peter-gisela.de / <a href=“http://www.pixelio.de/media/460806“ rel=“nofollow“>Pixelio.de</a>