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Musikalisches Feuerwerk über dem Berner Hauptbahnhof

Ein mit musikalischen Rhythmen untermaltes Feuerwerk zauberte die „Rote Brücke“ an den Abendhimmel von Bern. Das war der gelungene Abschluss einer wirklich außergewöhnlichen Jubiläums–Eisenbahnfahrt von Zürich nach Bern. In einem historischen Extrazug konnten die geladenen Gäste diese an das Ereignis erinnernde Gedenkfahrt genießen. Gerade für Bern hat die Eisenbahnlinie hinsichtlich der Entwicklung des Wirtschaftslebens immense Bedeutung. Dem Bau der „Roten Brücke“ über die Aare sei es letztendlich zu verdanken, dass die Stadt sich in den letzten 150 Jahren so erfolgreich entwickeln konnte. Der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät fasste das vor dem Feuerwerk nochmals in prägnanten Worten zusammen. Um 11.35 Uhr war der von einer Dampflok gezogene Zug in Zürich gestartet. Der SBB–Chef Andreas Meyer deutete diese Jubiläumsfahrt als eine Zeitreise durch die Geschichte der Eisenbahn in der Schweiz. Sicherlich zu Recht, denn er unterhielt seine Gäste mit umfangreichen interessanten Informationen rund um die heutige Paradelinie Zürich – Bern. Am 15. November 1858 also fuhr erstmalig eine Eisenbahn diese Strecke, die damals knapp sechs Stunden dauerte.

Die Mitreisenden, etwa 100 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, vor allem aus Politik und Wirtschaft, zeigten großes Interesse an den aus den dreißiger Jahren stammenden historischen Wagen. Vor dem Bau der „Roten Brücke“ mussten die Zugreisenden vor den Toren Berns in Pferdekutschen umsteigen, die sie dann in die Stadt brachten. Das brauchten die Mitreisenden der Jubiläumsfahrt glücklicherweise nicht nachvollziehen. Und so waren alle froh, ohne Verspätung pünktlich um 18.00 Uhr das Feuerwerk miterleben zu können. Ein besonders eindrucksvoller Abschluss eines sehr ereignisreichen und interessanten Tages.

Foto: © Maren Beßler / PIXELIO