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Feuerwerk zum Frühlingsfest wird debattiert

Es ist Tradition bei den Chinesen, dass zum Frühlingsfest auch ein gezündet wird. Es ist aber auch nicht unbekannt, dass es in den Städten, die sehr dicht besiedelt sind, zu Bränden kommt, bei denen es Tote und Verletzte gibt.

Es ist schon zum Beginn des Jahr des Hasen passiert, als es in Shenyang, der nordchinesischen Stadt, in der Huangchao Wanxiang International Plaza, einen Großbrand gegeben hatte. Das 152 Meter in die Höhe ragende Gebäude ist auf die Grundmauern abgebrannt. Hier entstand ein wirtschaftlicher Verlust von 3 Milliarden Yuan. Insgesamt sollen laut Feuerwehrbehörde landesweit 5945 Brände zwischen dem 02. Februar o Uhr und dem 3. Februar 8 Uhr in der früh ausgebrochen sein. Durch Feuerwerke sind in Beijing alleine 223 Menschen verletzt worden und 2 Menschen ums Leben gekommen.

Jetzt stellt sich die Frage, ob es zum Frühlingsfest überhaupt ein Feuerwerk geben soll. Die Beijinger sind hier sehr unterschiedlicher Meinung. Es gibt jene, die grundsätzlich gegen das Abbrennen von pyrotechnischen Produkten sind und meinen, dass es nur Umweltverschmutzung ist und sich dabei andere einfach zu leicht verletzte können. Andere wiederum sagen, was denn das Frühlingsfest ohne ein Feuerwerk ist und sind absolut für das Feuerwerk.

Es gab zum Thema auch eine online Abstimmung, bei der über 80 Teilnehmer für das Feuerwerksverbot gestimmt haben.

Experten und auch Bürger aber sind der Ansicht, dass ein Feuerwerk zum Frühlingsfest einfach dazugehört, denn es ist ein chinesischer Brauch und ein Teil dieser Frühlingskultur. Würde man diese Sitten und Bräuche nicht schützen, dann würde die traditionelle Kultur die Grundlage verlieren. Der Brauch ist schon mehr als 1000 Jahre alt und ist weder von einer bestimmten Person worden und könne so auch nicht von bestimmten Personen wieder verboten werden, wie Qi Shoucheng meinte. Er ist ein Experte des Gebiets.

Es gab in den90er Jahren auf Grund einer Initiative, die durch die Metropolen eingeleitet wurde, hierzu gehört Shanghai und Beijing und in vielen weiteren Städten von China ein Verbot für Feuerwerk in den Stadtzentren. Nach und nach wurde dieses aber wieder aufgehoben. Auch das Feuerwerksverbot in Beijing wurde ein wenig gelockert, hier darf nur sehr eingeschränkt ein Feuerwerk abgebrannt werden.

Die Experten sind der Meinung, dass die Regierung vorhat, die Bürger dazu zu bewegen, sich mehr an den Feierlichkeiten, statt am , zu beteiligen. Außerdem soll es bestimmte Zeiten sowie Orte festgelegt werden, wann und wo Feuerwerke gezündet werden dürfen. Auf diese Weise wäre es möglich, Verluste zu vermeiden, die Bevölkerung nicht stark zu belasten und die Begeisterung für die Feuerwerke trotzdem zu befriedigen.

Ob es nun zum Frühlingsfest ein Feuerwerk geben wird oder nicht, steht noch nicht fest. Aber sicherlich werden sich die Organisatoren noch eine Weile mit dem Thema beschäftigen und dann auch eine Entscheidung treffen. Viele Bürger würden sich freuen, aber sicherlich wird das Frühlingsfest auch ohne Feuerwerk ein Spaß für alle Beteiligten werden, es fehlt dann aber die Tradition.

Foto: gnubier / Pixelio