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Feuerwerk ist kein Spielzeug

Wie bekannt wurde, beschlagnahmte der Zoll in Hamburg eine große Menge Feuerwerk, das mit verbotenen Zutaten hergestellt wurde. Es wird weiter vermutet, dass die Böller, Raketen und Schussbatterien zwischen September und Dezember 2008 aus China kommend in Hamburg und in Magdeburg zwischengelagert wurden.

Das gesamte Feuerwerk war in 13 Containern untergebracht und zwei luxemburgische Firmen waren als Empfänger auf den Frachtpapieren ausgewiesen. Das Feuerwerk hat einen Herstellerpreis von einer knappen Million Euro, auf dem Schwarzmarkt hätte es mehrere Millionen eingebracht. Immer wieder erstaunlich ist, dass Schmuggelware seinen Weg findet. Denn gerade im vorigen Jahr waren Importe chinesischer Waren für das Silvester Feuerwerk bei Herstellern erst nach einigen Schwierigkeiten verspätet hier in Deutschland eingetroffen, weil chinesische Ausfuhrbestimmungen hinsichtlich der Sicherheit die Auslieferungen behindert hatten.

Die jetzt beschlagnahmten Waren, zu denen auch sogenannte ‚Megaböller‘ gehören, die teilweise über viele tausend Schuss abfeuern, sind als gefährlich einzustufen. Es ist tragisch, dass viele Leute diese Gefahren auf die leichte Schulter nehmen und nicht begreifen wollen, dass es den Spezialisten vorbehalten bleiben sollte, ein zauberhaftes Feuerwerk zu zünden. Und mit Böllern, die hochexplosive Ladungen enthalten, zu hantieren, ist schlichtweg lebensgefährlich. Es wäre nicht das erste Mal, dass Feuerwerk aus Fernost unkontrolliert explodiert und Menschen Verletzungen davontragen, die sie nie wieder gutmachen können. Ein Feuerwerk, auch außerhalb der Silvesterfeierlichkeiten, ist eine schöne Sache. Zum Beispiel zu runden Geburtstagen, zur Hochzeit oder zu besonderen Jubiläen. Aber man sollte, wenn man selbst das Feuerwerk zünden möchte, die ‚Zutaten‘ nur von zugelassen Händlern kaufen und nicht auf dem Schwarzmarkt.