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Zahlreiche Silvesterknaller werden auf illegale Art und Weise ins Land gebracht und die verrückten Silvesterbräuche

Es dauert nicht mehr allzu lange, dann knallen wieder auf der ganzen Welt die Sektkorken. Und nicht nur die, sondern auch Raketen, Chinaböller oder Tischfeuerwerke werden dann wieder in die Luft geschossen. Bereits jetzt hat der Verkauf der diversen Feuerwerksartikel begonnen und es gibt auch dieses Jahr wieder einige Menschen, die denken, sie könnten mit illegal eingeschleusten Feuerwerkskörpern Geld machen.

Dass sie dabei mit dem Leben von anderen Menschen spielen, ist diesen Organisationen offensichtlich ganz egal. Erst vor einer Woche wurden zwei Männer aus Tschechien mit über 500 Feuerwerkskörpern entdeckt, die diese über die Grenze nach Deutschland bringen wollten, um sie hier kostengünstig zu verkaufen. Im oberfränkischen Schönwald wurden die beiden dann allerdings von der Polizei gestoppt, denen bei einer routinemäßigen Kontrolle etwas komisch vorgekommen war. Beide Männer hatten die Feuerwerkskörper auf einem Vietnamesen Markt in Asch gekauft. Dass dies nicht nur illegal, sondern auch brandgefährlich für die Leute ist, die solche Feuerwerkskörper abfeuern, war den beiden Männern offenbar nicht bewusst.

Sie fühlten sich sogar noch im Recht, denn schließlich wolle jeder an Silvester ein paar günstige Knaller bekommen und was wäre denn schon so schlimm daran, diese an den Mann zu bringen. Jedes Jahr gibt es immer wieder Todesopfer, weil die Menschen Böller gekauft haben, die nicht auf Herz und Nieren geprüft wurden.

Die Konsequenz ist teilweise katastrophal. Zu kurze Lunten oder das falsche Sprengpulvergemisch führen zu lebensgefährlichen Verletzungen oder im schlimmsten Falle sogar zum Tod. Deswegen sollte man beim Kauf der Feuerwerkskörper immer darauf achten, dass diese von offizieller Stelle getestet sind.

Wären die beiden Männer in Tschechien geblieben und hätten auf ihre unsinnige Idee verzichtet, solche Böller zu verkaufen, dann hätten sie vielleicht einen der schrägsten Silvesterbräuche mitbekommen, den man auf der Welt feiert. Überall auf der Erde wird an Silvester das Neujahr auf eine vollkommen andere Weise willkommen geheißen. Bei uns in Deutschland stößt man zusammen an und wünscht sich ein frohes neues Jahr.

In Tschechien hingegen ist es Brauch, dass man einen Apfel in der Mitte teilt. Warum ausgerechnet einen Apfel und warum muss man ihn an Silvester teilen? Nun die Tschechen glauben, dass man durch die Teilung des Apfels die Zukunft vorhersagen kann.

Dabei spielt der Apfelkern eine ganz bestimmte Rolle. Bilden die Kerne einen Stern, so kann man sich auf ein glückliches Jahr voller Harmonie freuen. Bilden die Apfelkerne hingegen ein Kreuz, dann wird das nächste Jahr nicht ganz so harmonisch, wie man es sich vielleicht vorstellt. Und auch für Geldprobleme haben die Tschechen an Silvester immer eine Antwort.

Sie essen bei größeren Geldsorgen einfach ein paar Linsen, denn mit denen soll es nicht nur in puncto Verdauung wieder richtig klappen, sondern auch die Ebbe im Geldbeutel soll verschwinden. In Japan lassen sich die Japaner etwas ganz Besonderes einfallen. Sie essen nämlich an Neujahr den sogenannten Monschi, einen kleinen Kloß, der ihnen Glück und Zufriedenheit bringen soll.

Dass es aber auch ganz anders gehen kann, das zeigen Berichte aus dem letzten Jahr. Da hatten sich nämlich viele Japaner genau an einem solchen Monschi verschluckt und waren daran erstickt.

Bildquelle: Paul-Georg Meister / Pixelio