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Silvesterpartys mit Feuerwerk waren ein voller Erfolg

717063_web_R_K_by_Bernd Kasper_pixelio.deWieder einmal hat es Berlin geschafft: Die Silvesterparty am Brandenburger Tor war wie in den Jahren zuvor die größte Party zum Jahreswechsel in Deutschland. Die Hauptstädter selbst schienen sich rarzumachen. Sie feierten zuhause oder tanzten in einem Szenekiez zwischen Kreuzberg und Neukölln zu Elektromusik. Die wenigen Berliner musste man in dieser Nacht am Brandenburger Tor wahrlich wie die berühmte Nadel im Heuhaufen suchen. Dafür ging es wieder einmal international zu. Aus jeder Ecke war eine andere Sprache zu hören. Hier spanisch, dort englisch, manchmal auch ein paar Worte deutsch. Die 30-jährige Maisa war extra aus Israel angereist. Schon seit Jahren hatte sie von der Party gehört, in diesem Jahr wollte sie endlich einmal selbst dabei sein. Aus Aschaffenburg kamen ein paar junge Männer, die bereits seit 5.30 Uhr auf den Beinen waren. Ihrer Stimmung tat das keinen Abbruch. Tapfer hielten sie durch und begrüßten mit Hunderttausenden das neue Jahr.

Mit dabei war auch David Hasselhoff, der bis zu diesem Zeitpunkt schon eine kleine Irrfahrt hinter sich hatte. Seine Maschine landete unplanmäßig in Hannover, so musste „The Hoff“ ins Auto umsteigen und erreichte gerade noch rechtzeitig die große Showbühne am Brandenburger Tor. Dort ließ er aber nichts anbrennen und rief vorsorglich schon ein paar Minuten vor Mitternacht ein fröhliches „Prost Neujahr“ in die gutgelaunte Menge. Wahrscheinlich hätte diese ihn auch nicht mehr bei dem großen Feuerwerk verstanden. Außerdem musste er kurz vor Zwölf die Bühne für Stargeiger David Garrett räumen. Jener begleitete die Mezzosopranistin Katherine Jenkins bei ihrer „Ode an die Freude“ von Beethoven mit seiner Geige. Dazu stiegen minutenlang etwa 6.000 Raketen in den Berliner Nachthimmel. Zum zehnten Male jährte sich die Neujahrsfeier am Brandenburger Tor. Ein doppelter Grund zur Freude und so ging die Feier bis in die Morgenstunden hinein weiter.

Auch in anderen Ländern wurde ausgelassen gefeiert. Die Ersten waren die Einwohner von Samoa und den Linie-Inseln im Pazifik. Sie konnten um 11.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) die Korken knallen lassen. Neuseeland und Australien schlossen sich an, dann stiegen die großen Feuerwerke in Russland, Singapur und Malaysia in den Himmel. In Moskau erschallte Tanzmusik auf den Straßen und ein buntes Feuerwerk stieg über dem Kreml auf. Tausende von Menschen begrüßten das neue Jahr tanzend auf der Twerskaja Uliza, der Hauptstraße der russischen Hauptstadt. Auf dem Roten Platz ertönte Glockengeläut.

Eine Art verfrühte Neujahrsfeier veranstaltete ein Dorf in Spanien. Hier wurde kurzerhand der Jahreswechsel um zwölf Stunden vorverlegt. Um 12 Uhr mittags statt um 12 Uhr nachts trafen sich die Einwohner und Besucher der Gemeinde Villar de Corneja zum gemeinsamen Feiern. Der Grund war einfach: Die Bewohner sind durchschnittlich 75 Jahre alt. Sie liegen um Mitternacht längst in den Betten und genießen ihre wohlverdiente Nachtruhe.

Erst ganze 24 Stunden, nachdem die Ersten das neue Jahr begrüßen konnten, war es auf Hawaii soweit. Barack Obama, der den Jahreswechsel mit seiner Familie auf der Insel verbrachte, konnte erst am Donnerstag um 11.00 Uhr MEZ sein Happy New Year loswerden.

Aus dem Feiern nicht mehr raus kamen dagegen die Astronauten der Internationalen Raumstation ISS. Sie konnten ganze 16 Mal auf das neue Jahr anstoßen. In der Silvesternacht überquerte die Raumstation insgesamt 16 Zeitzonen. Alkohol gab es aber nicht. Der ist verboten, deshalb wurde vorschriftsmäßig nur Saft getrunken.

Bildquelle: © Bernd Kasper / Pixelio.de