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Rauchbombe für realistische Szenen

Um 19.17 Uhr war das Martinshorn in den Straßen von Nidda zu hören und die Einsatzfahrzeuge waren auf dem Weg zu einem vermeintlichen Brand eines Dachstuhls im Schützenhaus.
Was die Einsatzkräfte aber nicht wussten, es handelte sich hier nur um eine Alarmübung, die im Rahmen der Brandschutzwoche unangemeldet stattgefunden hat.

Als die Feuerwehrkräfte am Einsatzort ankamen, ha
t die Rauchbombe und Leuchtfackeln gut gequalmt und es sah wirklich echt aus. Damit es auch im Gebäude zu realistischen Szenen kam, hat eine Nebenmaschine für den notwendigen Rauch gesorgt. Selbst ein „Opfer“ musste aus den Flammen geborgen werden.
Insgesamt haben sechs Einsatzfahrzeuge und 19 Einsatzkräfte sich für den Brand eingesetzt.

Der Ort für diese Übung, das am Berg liegende Schützenhaus, wurde ausgewählt, damit die Einsatzkräfte erst einmal die Unterflurhydranten bestimmen mussten. Diese liefern das notwendige Wasser für die Brandbekämpfung. Für die Menschenrettung am Einsatzabschnitt „Schützenweg“ waren die Feuerwehrkräfte mit Atemschutzmasken und Wärmebildkamera ausgestattet, damit auch etwas im Rauch zu sehen war.
Über eine Drehleiter war einer der Einsatzkräfte damit zu Gange, die Dachfläche zu löschen und mittels Löschgruppenfahrzeug ist die Brandbekämpfung im Einsatzbereich „Kisselberg“ vorgenommen worden.
Nachdem auch das vermeintliche Opfer geborgen war, wurden, die Räumlichkeiten mit einem Unterdruckbelüftungsgerät rauchfrei geblasen.

Das Ergebnis dieser Übung konnte sich sehenlassen und es müssen lediglich einige kleine Verbesserungen vorgenommen werden. Ein Hydrant bringt beispielsweise nicht den nötigen Wasserdruck. Jörg Riddel, der Wehrführer und Einsatzleiter sagte im Nachhinein, dass es schließlich Sinn und Zweck einer solchen Übung ist, herauszufinden, was noch geändert werden muss, um im Ernstfall auch das Feuer ohne Probleme löschen zu können.

Foto: LaLuca / Pixelio