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Mit Pyrotechnik vom Feinsten begeisterte Rammstein seine Fans

158429_web_R_K_by_Christopher Paul_pixelio.de (2)Gleich am ersten Tag erwartete die Besucher vom Festival „Rock In Vienna“ ein wahrhaft feuriges Highlight: Die deutsche Rockgruppe „Rammstein“ heizte dem Publikum so richtig ein und zwar mit Rockmusik und einer gigantischen Pyroshow. Da waren nicht nur die Rammstein-Fans im wahrsten Sinne des Wortes Feuer und Flamme. Allerdings war „Rammstein“ nicht der einzige Höhepunkt des Wochenendes. Es gab noch viele weitere Bands auf der Bühne zu sehen.

Es war bereits die zweite Auflage des Festivals auf der Wiener Donauinsel. Vom 3. bis 5. Juni stand die Insel in der „schönen blauen Donau“ ganz im Zeichen des Rocks. Die Veranstalter haben keine Kosten und Mühen gescheut. Neben „Rammstein“ gaben sich solche Größen wie „Iron Maiden“, „Anthrax“, „Nightwish“ und „Biffy Clyro“ die Ehre. Die Creme de la Creme des (Hard-)Rocks hatte sich an diesem Wochenende in Wien versammelt und das Wetter spielte – zumindest weitgehend – ebenfalls mit.

„Rammstein“ gaben wie immer Vollgas. Sie brennen förmlich. Das bekommen die Fans bei jedem ihrer Konzerte zu spüren. Provokante Texte, ein ebensolches Bühnenoutfit gepaart mit einer spektakulären Pyroshow sind ihr Markenzeichen. Für die Show bei „Rock In Vienna“ musste sogar die Technik der Hauptbühne nachgerüstet und die Menge der Stromgeneratoren erhöht werden. Die Profis für die Pyrotechnik hatten alle Hände voll zu tun, um den Ansprüchen der Rocker gerecht zu werden.

Im Verlauf des Tages gab es nicht weniger Hochkarätiges. Schon am Nachmittag durften die Festivalbesucher mit den Trashern von „Anthrax“ rocken, die ihrerseits oft als Hauptgruppe gebucht werden. Doch das störte weder die Fans, noch die New Yorker Band, die gemeinsam mit „Slayer“ und „Metallica“ den Metal der 1980er-Jahre revolutioniert haben. Ebenso verrückt ging es weiter. Im Anschluss traten nämlich „Babymetal“ auf. Das Frauentrio aus Japan wurde anfangs noch belächelt, erfreut sich jedoch prominenter Fürsprecher. Unter ihnen „Alice Cooper“, „Kiss“ und „Rob Zombie“. „Babymetal“ verfügt über eine interessante Mischung aus Girlgroup – Charme, Metal und Manga – Ästhetik.

„Slyer“ durften ferner auf keinen Fall fehlen. Zuvor landeten aber noch zwei Fallschirmspringer der „Red Bull Skydive Show“ mitten im Publikum. „Slyer“ lieferten abermals einen kompakten Auftritt ab. Präzise, kurz, laut und bündig hatten sie Hits aus ihrem aktuellen Album „Repentless“ ebenso im Gepäck wie die alten Klassiker „Angel of Death“, „Seasons In The Abyss“ und „Raining Blood“.

Als skurril lässt sich auch der Auftritt der Finnen von „Apocalyptica“ bezeichnen. Ihr Motto lautete „Zurück zu den Anfängen!“ Wer es nicht weiß: Die Gruppe startete einst als Cello – Ensemble. So spielten sie Hits von „Metallica“, die sie früher zum Besten gaben. Heute gibt es außerdem einen Drummer und das Liedrepertoire wurde zur Freude der Fans um diverse Eigenkompositionen erweitert.

Am letzten Tag kam es zum „Grande Finale“. Leider hatte es sich der Wettergott inzwischen anders überlegt. Aber was wäre ein Festival ohne Regen und Schlamm? Es war wohl zu viel Blitz und Donner in den vergangenen Tagen auf der Bühne. Petrus wollte nun auch ein Wörtchen mitreden. Als „Iron Maiden“ die Bühne rockte, braute sich über dem Festivalgelände ein Unwetter zusammen. Für die Mittelalter-Rocker von „In Extremo“ wurde es daher leider nur ein kurzer Auftritt. Einige Hits konnten diese noch zu Gehör bringen, dann öffnete der Himmel seine Schleusen und das Festival musste vorzeitig beendet werden. Dennoch waren Besucher und Mitwirkende zufrieden.

Bildquelle: © Christopher Paul / Pixelio.de

Unwetter ließ Feuerwerk in Plattling ausfallen

602308_web_R_K_B_by_Falk Blümel_pixelio.de (2)Volksfest in Plattling! Das ist ein Ereignis, welches Besucher aus Nah und Fern in die Stadt in Niederbayern lockt. Auch in diesem Jahr bekamen diese wieder jede Menge geboten und das Wetter spielte – zumindest die meiste Zeit – mit. Vom 25. bis 29. Mai wurde zünftig gefeiert, mit Musik, Bier, typisch regionalen Speisen und viel Gaudi, eben ganz wie es sich für ein bayerisches Volksfest gehört. Auf dem Volksfestplatz wurde ein großes Festzelt aufgestellt, das bei schlechtem Wetter den Besuchern ein Dach über dem Kopf bieten sollte und außerdem Veranstaltungsort für das abwechslungsreiche Programm war.

Am Samstagnachmittag war das Festgelände fest in Kinderhand. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen hatten viele Familien den Weg zum Festplatz gefunden. Die Fahrgeschäfte reduzierten ihre Preise um die Hälfte, was bei den kleinen und großen Festbesuchern sehr begrüßt wurde. Wer nicht gerade auf dem Karussell seine Runden drehte, konnte sich von Clown Manuela im Festzelt bespaßen lassen oder ein Eis zur Abkühlung essen. Nach dem die jungen Festbesucher das Feld geräumt hatten, schwangen die Erwachsenen im Zelt bis tief in die Nacht hinein das Tanzbein.

Am nächsten Morgen stand als Erstes ein Frühschoppen mit musikalischer Begleitung auf dem Programm. Da das Wetter ähnlich freundlich wie am Tag zuvor war, füllte sich der Festplatz mit der Zeit. Krönender Abschluss des diesjährigen Plattlinger Volksfestes sollte ein Höhenfeuerwerk um 22 Uhr werden. Doch ein aufziehendes Unwetter vereitelte die Pläne der Veranstalter. Ab 20.45 Uhr leerte sich das Festzelt schlagartig. Allerdings eilten die Gäste nicht hinaus, um den Feuerwerk beizuwohnen, vielmehr war es ihr Bestreben, noch vor dem Beginn des Unwetters die sicheren eigenen vier Wände zu erreichen.

Letztendlich wurde der Entschluss gefasst, das Feuerwerk ausfallen zu lassen. Pünktlich um 22 Uhr öffnete der Himmel dann auch seine Schleusen und es ergoss sich ein solcher Platzregen, dass es fraglich war, ob die Feuerwerkskörper überhaupt hätten gezündet werden können. Hartgesottene kamen nun sogar ohne Pyrotechnik auf ihre Kosten, denn die dicken Wolkenberge, aus denen unentwegt Blitze zuckten, lieferten eine nicht minder beeindruckende Show ab.

Angesichts der Auswirkungen des Unwetters an anderen Orten war man in Plattling nicht traurig über den Ausfall des Feuerwerks. Während die Unwetterfront um die Stadt herumzog, hatten einige Gemeinden in der Nähe nicht so viel Glück. Zu guter Letzt konnte eine positive Bilanz gezogen werden. Bis auf das nicht stattfindende Höhenfeuerwerk war die Veranstaltung nach Plan verlaufen. Veranstalter und Mitwirkende zeigten sich zum Abschlussgespräch mit dem Verlauf zufrieden. Das neue Platzkonzept war aufgegangen und konnte problemlos umgesetzt werden.

Und ganz nebenbei wurde noch ein Rekord aufgestellt. Zeitgleich mit dem Volksfest findet alljährlich das Volksradfahren statt. Seit 13 Jahren wird es vom Rad- und Wanderverein Pielweichs und den Freien Wählern organisiert. Vom Festzelt aus ging es am Sonntagmorgen auf eine 26 km lange Rundstrecke, die über Schiltorn, Fischerdorf und Steinkirchen zurück nach Plattling führte. In diesem Jahr stellten sich 350 Teilnehmer der Herausforderung, so viele wie noch nie.

Um 13 Uhr fanden sich alle zur Siegerehrung im Festzelt ein. Einen Pokal erhielten Wilhelm Nedorost, der mit 87 Jahren der älteste der Runde war, der erst 4-jährige Jonas Würdinger als jüngster Fahrer sowie die drei Vereine, die die meisten Mitfahrer gestellt hatten.

Bildquelle: © Falk Blümel / Pixelio.de

Feuerwerk beim Japan-Tag in Düsseldorf lockte wieder Hunderttausende an

393123_web_R_K_by_Gisela Peter_pixelio.de (2)Über eine Pyroshow der Superlative konnten sich die Besucher des diesjährigen Japan-Tags in Düsseldorf freuen. Das große Abschlussfeuerwerk ist das alljährliche Highlight dieser Veranstaltung und jedes Jahr gelingt es den Veranstaltern, eine noch größere Show als die vorangegangenen aufzuziehen. In diesem Jahr stand das Feuerwerk unter dem Motto „Bäume, Blumen, Tiere – die Welt der Natur“. 25 Minuten lang schossen Feuerwerkskörper in die Luft, die bei ihrer Explosion eine Verbindung zum vorgegebenen Thema herstellten.

Um 23 Uhr am Abend des 21. Mai war es soweit: Das in Japan konzipierte und vorbereitete Feuerwerk wurde gezündet. Die Koproduktion von deutschen und japanischen Pyrotechnikern erhellte den Himmel über dem Rhein zwischen Rheinkniebrücke und Oberkasseler Brücke. Das Spektakel war in fünf Szenen unterteilt, die mit dazu passender klassischer Musik untermalt wurden.

Der erste Akt stellte die Eröffnung dar. Mit einem unüberhörbaren Donnergrollen wurde das Feuerwerk über Düsseldorf angekündigt. Die ersten Feuerwerkskörper stiegen auf und ließen Blitze über den Himmel zucken. Daran anschließend wurde das Meer im Akt „Blauer Ozean“ als Ursprung des Lebens geehrt. Fische und Quallen bewegen sich anmutig durch das Wasser, das sich beim Düsseldorfer Japan-Tag ausnahmsweise am Himmel befand.

Die dritte Szene rückte Pflanzen und Tiere in den Mittelpunkt. Auf faszinierende Weise verstanden es die Pyrotechniker, einige von ihnen mit Hilfe von Feuerwerkskörpern zum Leben zu erwecken. Es tummelten sich Schmetterlinge und Schweine am Himmel. Auch Blumen waren zu sehen und Palmen, die in purem Gold erstrahlten. Abgelöst wurden jene von einem Regenbogen, der in allen erdenklichen Farben funkelte.

Am Ende wurde es noch einmal traditionell. Das Finale war dem wohl bekanntesten Element eines japanischen Feuerwerks vorbehalten. Es ergoss sich ein ergiebiger Goldregen über dem Rhein. Er war der gelungene Abschluss dieser spektakulären Pyroshow.

Insgesamt wurden mehr als 1.500 Feuerwerkskörper gezündet. Einige von ihnen stiegen bis in eine Höhe von 220 Metern auf. Schon lange vor dem Japan-Tag beginnen die Vorbereitungen für das Spektakel. Die mitwirkenden Pyrotechniker entwickeln das Feuerwerk gemeinsam in Japan. Im Anschluss daran werden die einzelnen Komponenten per Schiff nach Deutschland transportiert. Nach dem Eintreffen dieser in Düsseldorf steht der Aufbau bevor. Jenen übernehmen wiederum die Pyrotechniker, die bereits mit der Entwicklung des Feuerwerks betraut waren. Sie sind auch für das Zünden verantwortlich.

Das Feuerwerk anlässlich des Japan-Tags ist eins der größten Deutschlands. In diesem Jahr wurde es sogar live im WDR-Fernsehen übertragen. Weil es so gigantisch ist, kann man es selbst in der Innenstadt von Düsseldorf sehen. Den besten Blick aber hat man vom Ufer des Rheins. Schon am Morgen reisen die Menschen an, um sich einen guten Platz zu sichern.

750.000 Besucher zählte der Japan-Tag 2016. Es war bereits die 15. Veranstaltung dieser Art und die bisher größte. Eine ungewöhnliche Farbvielfalt offenbarte sich nicht nur beim abendlichen Feuerwerk. Mangas und Animes spielte eine wesentliche Rolle bei dem diesjährigen Event. Das war auch unschwer an den zahlreichen Gästen zu erkennen, die mit ihren Cosplay-Verkleidungen die Aufmerksamkeit der „normalen“ Besucher erregten.

Wann der Japan-Tag 2017 stattfindet, steht noch nicht fest. Auf alle Fälle aber wird er sein und wieder ein Feuerwerk beinhalten.

Bildquelle: © Gisela Peter / Pixelio.de

Spektakuläres Feuerwerk begeisterte zum Jubiläum von Rhein in Flammen

194699_web_R_K_by_rolibi_pixelio.de (2)Eine Pyroshow der Superlative! Das ist wohl der richtige Ausdruck für das spektakuläre Feuerwerk, welches am Abend des 7. Mai in Bonn über dem Rhein in die Höhe stieg. Es war mal wieder Zeit für „Rhein in Flammen“. Und da es dieses Jahr den 30. Geburtstag des Events zu feiern gab, machten sich die Veranstalter schon lange im Vorfeld Gedanken darüber, wie das Jubiläum gebührend begangen werden kann.

Feuerwerk gehört schon immer zu „Rhein in Flammen“ dazu. So sollte es natürlich auch in diesem Jahr sein, aber es musste etwas Neues, noch nie Dagewesenes her. Also gab es am Samstagsabend gegen Mitternacht ein Höhenfeuerwerk in ungeahnten Dimensionen zu bestaunen. Genaugenommen waren es sechs Feuerwerke, die den Himmel weithin sichtbar erhellten. Dazu strahlten ungefähr 800 Bengalfeuer am Boden. Das Ganze wurde selbstverständlich durch musikalische Begleitung perfekt in Szene gesetzt.

Angesichts des guten Wetters und des angekündigten Feuerwerkspektakels fanden sich bereits lange Zeit vorher Zehntausende von Menschen an der Bonner Rheinaue ein, um sich einen guten Platz zu sichern. Sie wurden nicht enttäuscht. Drei Tage wurde am Rheinufer gefeiert, wobei das Feuerwerk am Samstag wohl das größte Highlight darstellte.

Ein anderes ist das Eintreffen des Schiffskonvois. Das Ankommen der hell erleuchteten Schiffe – 44 an der Zahl waren es diesmal – bildet den Auftakt der abendlichen Lichtershow. Um die 13.000 Passagiere waren an Bord und verfolgten das riesige Höhenfeuerwerk aus nächster Nähe. Sie hatten den exklusivsten Platz und waren sozusagen ein Teil der Show, denn sie befanden sich auf den Schiffen, die den Rhein „von unten“ beleuchteten. Die Menschen am Ufer indes hatten einen fantastischen Blick über das gesamte Szenario. Sie schauten von oben herab auf die Schiffe und konnten gleichzeitig das bunte Lichtermeer am Himmel genießen.

Unabhängig davon, welcher Standort gewählt wurde, am Ende waren sich sowohl die Besucher an Land als auch die Besucher auf dem Wasser einig, dass sie einer einzigartigen, kaum zu übertreffenden Jubiläumsshow beigewohnt hatten.

Wenn „Rhein in Flammen“ in Bonn Station macht, wird ebenfalls traditionell die Open-Air-Saison eröffnet. Fast 30 Kilometer lang war die diesjährige Festivalmeile, die sich am Ufer des Rheins entlang zog. Hier waren unter anderem drei Bühnen aufgebaut, die ein Musikprogramm für Jedermann boten. Über besonders viel Zulauf konnten sich die Künstler auf der Hauptbühne freuen. Zu sehen waren etwa die Bands „Kasalla“, „Dirty Deeds“ und „Querbeat“. Auf dem „Tanzberg“ heizte beispielsweise Dr. Motte den Tanzwütigen ein. Die „Rheinimpuls-Bühne“ nutzten junge Nachwuchskünstler aus der Region, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Am Sonntag nun zogen die Veranstalter das Resümee und konnten eine Rekordbesucherzahl vermelden: Sage und schreibe eine halbe Million Gäste wurden insgesamt an den drei Tagen verzeichnet. Davon entfielen bereits 120.000 auf die Bonner Rheinaue. Ein tolles Ergebnis, das der beste Beweis für eine gelungene Veranstaltung ist.

Die Strecke von Linz nach Bonn ist der erste Termin im alljährlichen Veranstaltungskalender von „Rhein in Flammen“. Vier weitere Termine folgen. Weiter geht es am ersten Samstag im Juli mit der Strecke von Niederheimbach nach Bingen beziehungsweise Rüdesheim. Wer noch einen Platz auf einem Schiff ergattern möchte, muss großes Glück haben. Die Tickets sind zum Teil schon ein Jahr vorher ausverkauft. Jedes Jahr erhöht sich allerdings die Zahl der teilnehmenden Schiffe, sodass durchaus die Möglichkeit besteht, Eintrittskarten auch noch kurzfristig zu bekommen.

Bildquelle: © rolibi / Pixelio.de

Japan-Tag in Düsseldorf wieder mit Feuerwerk

460806_web_R_K_by_Gisela Peter www.peter-gisela.de_pixelio.de (2)Mit Japan verbindet Düsseldorf so einiges. Viele Menschen aus Ostasien fühlen sich in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wohl. Das zeigt zum Beispiel die „japanische Gemeinde“, die mehr als 6.500 Mitglieder hat. Damit ist Düsseldorf die erste und bisher einzige Japantown in Deutschland. Seit über 50 Jahren zählen Japaner zu den Einwohnern.

Der Japan-Tag wurde 2002 als deutsch-japanisches Begegnungsfest ins Leben gerufen. Seitdem kommen jedes Jahr etwa eine halbe Million Besucher, um die japanische Lebenskultur hautnah kennenzulernen. In diesem Jahr erwartet sie wie gewohnt ein prallgefülltes Veranstaltungsprogramm, angefangenen von traditionellen Tanzvorführungen bis hin zum großen Feuerwerk am Abend.

Veranstaltungszentrum ist die Rheinuferpromenade. Hier und in den umliegenden Straßen werden Dutzende von Zelten und Ständen aufgebaut, die sich auf moderne und altehrwürdige Weise mit dem Thema Japan beschäftigen. Zuschauen und Mitmachen ist gleichermaßen möglich. Wer möchte, kann sich beim Zeichnen von Mangas ausprobieren, die Grundlagen der Kalligraphie erlernen oder sich einer anderen fernöstlichen Kunstfertigkeit widmen.

Das Japan der Gegenwart präsentiert sich technisch hochentwickelt und überaus modern. In Nordrhein-Westfalen und speziell in Düsseldorf sowie in der näheren Umgebung der Stadt sind viele japanische Unternehmen ansässig. Es versteht sich von selbst, dass sie gleichfalls ihren Teil zum Japan-Tag beitragen. Besucher im Zelt des Generalkonsuls treffen zum Beispiel auf einen innovativen Roboter. Alte Traditionen werden dagegen bei den gastronomischen Angeboten großgeschrieben. In über 20 Zelten werden Klassiker der japanischen Küche sowohl in Form von Speisen als auch in Form von Getränken gereicht.

Der Burgplatz ist Standort der Hauptbühne, wo ab 13.30 Uhr ein buntes Programm geboten wird. Den Anfang machen die Trommler der Gruppe „Tentekko Taiko“. Später geben sich der Männerchor des Japanischen Clubs, die Bläsergruppe der Japanischen Internationalen Schule und das Bambus-Flötenensemble „Satoshi Katano“ die Ehre. Sehenswert sind weiterhin der Schwerttänzer Taro Nashiba und die Sängerin Takemi Kakizaki. Letztere bringt nicht nur klassische Volksweisen zu Gehör, sondern wird außerdem von ihrer Band „Orand“ auf typisch japanischen Instrumenten wie dem Lauteninstrument Tsugaru-Shamisen und den Taiko-Trommeln begleitet.

Ein Schwerpunkt des diesjährigen Japan-Tages wird die weit über die Grenzen hinaus bekannte Popkultur des Landes sein. Dazu gehören ohne Zweifel die Manga-Comics und Cosplay, ein Verkleidungstrend, der seinen Ursprung in den japanischen Animes und Mangas hat. An über zehn Ständen und auf der Bühne am Mannesmannufer steht alles im Zeichen davon. Um 14 Uhr beginnt das Bühnenprogramm, welches unter anderem einen Karaoke-Wettbewerb sowie eine Modenschau mit den neuesten Cosplay-Modetrends beinhaltet. Das Düsseldorfer Goethe-Institut lädt zudem zu einem Mal- und Zeichenwettbewerb ein, dessen Gewinner ein Flug nach Japan winkt.

Sportlich geht es auf der Bühne am Johannes-Rau-Platz zu. Wie sollte es anders sein: Es sind vordergründig Kampfsportarten, die hier vorgeführt werden. Auf dem Plan stehen Vorführungen im Sumo, Judo, Aikido, Karate und dem Stangenwaffenkampfsport Naginata. Auch an die jüngsten Festbesucher wurde gedacht. Sollte sich in dem reichhaltigen Unterhaltungsangebot nicht das Passende finden, stehen ein Klettergarten und ein Trampolin zum Austoben bereit.

Das 25-minütige Feuerwerk bildet den krönenden Abschluss des Japan-Tages. Nach Einbruch der Dunkelheit wird es den Himmel über Düsseldorf unter dem Motto „Bäume, Blumen, Tiere – die Welt der Natur“ in ein buntes Farbenmeer verwandeln. Man darf gespannt sein, wie der extra aus Japan angereiste Pyrotechnikprofi die Umsetzung vornehmen wird.

Bildquelle: &copy; Gisela Peter www.peter-gisela.de / <a href=“http://www.pixelio.de/media/460806“ rel=“nofollow“>Pixelio.de</a>

Lange Einkaufsnacht in Schramberg mit Feuerwerk

737666_web_R_K_B_by_Ulrich Merkel_pixelio.de (2)Am Freitag, den 3. Juni bleiben die Geschäfte in Schramberg im Schwarzwald länger geöffnet. Es ist lange Einkaufsnacht und die Besucher haben die Gelegenheit, bis 23 Uhr nach Herzenslust zu shoppen. Bevor es dann mit prallgefüllten Taschen wieder nach Hause geht, wird ein Feuerwerk den Himmel über der baden-württembergischen Stadt in der Nähe von Villingen-Schwenningen erhellen.

Eigentlich sollte die Einkaufsnacht erst am 10. Juni sein, aber ausgerechnet an diesem Tag findet das Eröffnungsspiel der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich statt. Da werden es wohl viele vorziehen, diesem beizuwohnen, war die Befürchtung. Die Schramberger Einzelhändler zeigten sich flexibel und zogen die Veranstaltung deshalb einfach um eine Woche vor. Außerdem wollen sie das bevorstehende sportliche Großereignis für ihre Zwecke nutzen. Sie werden ihre Schaufenster und Fassaden passend zum Thema beispielsweise in den Farben Frankreichs gestalten.

Auf Frankreich wird man am 3. Juni überall in Schramberg stoßen. Französische Weine und Kräuter werden an einem Stand feilgeboten, an einem anderen locken typische Spezialitäten wie Crêpes, Flammkuchen und Raclette. Wer lieber den heimischen Genüssen treubleiben möchte, kann sich an Schupfnudeln und Feger-Würsten laben. Die zahlreich aufgestellten Tische und Bänke bieten sich förmlich an für eine Pause, ob nun zum Essen, Trinken oder Füße ausruhen. Musik aus Frankreich verleiht der „deutsch-französischen“ Einkaufsnacht den passenden musikalischen Rahmen.

Apropos Rahmen: Die Veranstalter haben weiterhin ein unterhaltsames Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Unter anderem werden ein Karikaturist und ein Straßenkünstler zugegen sein, die auf Wunsch Porträts anfertigen. Auch hier wird Frankreich eine Rolle spielen. Niemand sollte sich daher wundern, wenn er plötzlich in gezeichneter Form eine traditionelle Baskenmütze auf dem Kopf trägt.

Während der Einkaufsnacht ist die Innenstadt für Autos gesperrt. Sie gehört ganz den Passanten, die nicht nur in den Geschäften, sondern ebenfalls in den Kneipen und Cafés einkehren können. Alle Mitwirkenden haben sich besondere Angebote ausgedacht. Welche Überraschungen auf die Besucher warten, wird natürlich nicht verraten. Auf alle Fälle wird die Zeit bis zum Höhepunkt der Einkaufsnacht wie im Flug vergehen. Schnell ist es 23 Uhr und auf dem Platz hinter dem Rathaus wird das große Feuerwerk gezündet.

Dieses ist inzwischen zur Tradition geworden und bildet alljährlich den krönenden Abschluss der Veranstaltung. Früher wurde es im Park der Zeiten abgebrannt. Auf Veranlassung des verantwortlichen Pyrotechnikers hin erfolgte eine Verlegung des Standortes im Jahr 2014 auf den Platz hinter dem Rathaus. Das hatte zum einen sicherheitstechnische Gründe, zum anderen werden dort bessere Effekte erzielt.

Initiator der Einkaufsnacht ist der Handels- und Gewerbeverein Schramberg e.V. Jener plant in diesem Jahr weiterhin die Ausrichtung des Bächlefestes am 21. Juli, des verkaufsoffenen Sonntags am 9. Oktober sowie die Nacht der Lichter am 18. November. Damit ist der Veranstaltungsplan der Stadt aber noch lange nicht ausgeschöpft. Das Festival im Stadtpark vom 15. bis 17. Juli ist gleichfalls einen Besuch wert. Es bietet eine bunte Mischung aus Kabarett und Musik, die durch das Stattfinden unter freiem Himmel einen besonderen Reiz erhält. Sollte wider Erwarten das Wetter nicht mitspielen, wird in den Schramberger Bärensaal umgezogen. Der Ticketvorverkauf läuft bereits. Tickets sind online oder bei ausgewählten Vorverkaufsstellen in der Stadt erhältlich. Der Erwerb derselben lässt sich vortrefflich mit der Teilnahme an der langen Einkaufsnacht verbinden.

Bildquelle: © Ulrich Merkel / Pixelio.de

Kölner Lichter dieses Jahr mit bombastischem Feuerwerk

525490_web_R_K_by_Susanne Beeck_pixelio.de (2)Ein „Megafeuerwerk“, das versprechen die Veranstalter den Besuchern der diesjährigen „Kölner Lichter“. „Der Feuerwerker öffnet die Werkzeugkiste“ ist ein Teil des Mottos, unter dem die Musik- und Feuerwerksveranstaltung in diesem Jahr steht. In einer 30-minütigen Pyroshow werden Kontraste geschaffen. Von 23.30 Uhr bis 0.00 Uhr steigen dafür unter musikalischer Begleitung Feuerwerkskörper in den Kölner Nachthimmel auf. Gezündet werden sie auf zwei Schiffen, die in der Mitte des Rheins in Höhe des Tanzbrunnens festgemacht sind.

Damit das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann, haben über 40 Pyrotechniker und Helfer alle Hände voll zu tun. Sie stammen vom Unternehmen Weco, welches von der ersten Stunde an für die pyrotechnische Umsetzung verantwortlich ist. Drei Tage werden allein für den Aufbau benötigt. Es gibt mehrere Begrüßungsfeuerwerke und ein Hauptfeuerwerk.

Die Herausforderung für die erfahrenen Fachleute besteht unter anderem darin, die große Pyroshow synchron zur Musik zu zünden. Umgedreht muss die Musikkomposition exakt an den Ablauf des Feuerwerks angepasst werden. Eine gewaltige Aufgabe für Georg Alef und sein Team. Sie planen eine bis ins kleinste Detail stimmige Choreographie, die sich aus Musik, Feuerwerk und Farben zusammensetzt und dem zweiten Teil des Mottos – „Kontraste“ – alle Ehre macht. Proben unter realen Bedingungen ist kaum möglich. Schließlich können die knapp 4,7 Tonnen benötigten Feuerwerkskörper nicht einfach mal zu Übungszwecken abgebrannt werden. Auch für die Pyrotechniker stellt sich also jedes Mal die spannende Frage: Klappt alles so, wie es hundertfach am Computer durchgespielt wurde?

Immerhin: Übung dürften die Mitwirkenden mittlerweile genug haben. Zum 16. Male finden die „Kölner Lichter“ statt. Sie wurden anlässlich der Veranstaltungsreihe „Rhein in Flammen“ ins Leben gerufen. Es ist Tradition, den den Rhein hinauffahrenden, hell erleuchteten Schiffskonvoi mit Feuerwerk zu begrüßen. In diesem Jahr werden 51 Schiffe erwartet. Sie kommen aus Porz und fahren in Richtung Kölner Innenstadt. Während sie die Strecke zurücklegen, steigen fünf Begrüßungsfeuerwerke auf. Der Rheinauhafen wird mit Bengalischem Feuer ausgeleuchtet. Außerdem wird der Konvoi von Night-Glowing-Heißluftballons begleitet. Es handelt sich dabei um „glühende“ Ballons. Sie werden von innen beleuchtet und erwecken dadurch den Eindruck, als würden sie glühen. Eine tolle Ergänzung zu den zahlreichen Lichtern auf dem Wasser und an Land. Damit die Besucher am Ufer ebenfalls ihren Beitrag leisten können, werden an sie kostenlos Wunderkerzen ausgegeben. Sie sollen beim Einlaufen der Schiffe entzündet werden.

Wer hautnah am Rheinufer dabei sein möchte, wird gebeten, bis spätestens 20 Uhr anzureisen. Wie in den vergangenen Jahren werden einige Straßen und Brücken gesperrt. Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel muss ebenfalls mit Wartezeiten und Einschränkungen gerechnet werden.

Rund um die „Kölner Lichter“ und „Rhein in Flammen“ gibt es selbstverständlich ebenfalls wieder ein buntes Rahmenprogramm. So treten am Samstagabend ab 20.15 Uhr zur Einstimmung auf den mitternächtlichen Höhepunkt die „Bläck Fööss“ am Tanzbrunnen auf. Sie heizen den Besuchern mit neuen und alten Songs ein. Leider ist die Party im Tanzbrunnen bereits ausverkauft, über Lautsprecher rechts und links des Flusses werden aber die Aufritte der jeweiligen Künstler live übertragen.

Um 21.15 Uhr startet das traditionelle Ruderrennen auf dem Rhein mit dem Stadt-Achter-Rennen. Ausrichter ist der ortsansässige Ruderverein. Insgesamt kämpfen 80 Teilnehmer in zehn Teams um den Sieg.

Bildquelle: &copy; Susanne Beeck / <a href=“http://www.pixelio.de/media/525490“ rel=“nofollow“>Pixelio.de</a>

Feuerwerk wird in der EU und in Deutschland unterschiedlich definiert

749944_web_R_K_B_by_Tim Reckmann_pixelio.de (2)Deutschland ist ein Land mit sehr strengen Vorschriften, was Feuerwerk betrifft. Vielmehr sind es die strengsten Gesetze diesbezüglich, die hierzulande gelten. Die Verordnungen erstrecken sich auf den Kauf, den Besitz und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern.

Vielen Feuerwerksanhängern werden die in Deutschland geltenden Gesetze zum Verhängnis. Sie kaufen im Ausland Böller, weil diese häufig über einen wesentlichen höheren Knalleffekt als die in Deutschland erlaubten verfügen. Jene Böller sind aber auch gefährlicher, weshalb die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) nicht müde wird, regelmäßig davor zu warnen.

Gleichzeitig weist die BAM immer wieder auf die Unterschiede zwischen den in der EU und den in Deutschland bestehenden Vorschriften hin. In einem EU-Land erworbenes Feuerwerk ist nicht automatisch in Deutschland zugelassen. Das weiß kaum jemand und beim Kauf wird üblicherweise nicht darauf hingewiesen. Der Käufer ist sich selbst überlassen und trägt alle Risiken. Das bezieht sich sowohl auf die gesundheitlichen als auch auf die strafrechtlichen.

Um die Gefahren für die Gesundheit gering zu halten, empfiehlt die BAM, zu Feuerwerksartikeln mit Registriernummer und CE-Zeichen zu greifen. Letzteres beweist, dass der Artikel einer Sicherheitsprüfung unterzogen wurde. Das Siegel des Verbandes der pyrotechnischen Industrie VPI ist ein weiterer Hinweis darauf, dass es sich um legale Feuerwerkskörper handelt.

Jedes Jahr vor Silvester testet die BAM eine große Vielzahl von Böllern, Raketen und weiterer Pyrotechnik. Allerdings besteht das Problem des illegalen Feuerwerks inzwischen ganzjährig. Der Feuerwerksverkauf boomt vor allem in Polen und Tschechien, wo auf Märkten zwischen Ständen mit Lebensmitteln, Kleidung und anderen Waren auch Böller verkauft werden. Ähnlich ist es in Dänemark. Das öffentliche Feilbieten von Feuerwerkskörpern ist aber kein Indiz dafür, dass es sich um legale ungefährliche Knallkörper handelt.

Sogar Knaller mit gefälschten Kennzeichnungen, die geprüfte Sicherheit vorgaukeln sollen, sind bereits im Umlauf. Vor einer Strafe oder – noch schlimmer – vor Verletzungen schützen diese jedoch nicht. Werden derartige pyrotechnische Artikel von der Polizei oder einer Ordnungsbehörde entdeckt, drohen Geldbußen bis zu 50.000 Euro und eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Das deutsche Sprengstoffgesetz sieht in der Einfuhr von illegalem Feuerwerk einen Verstoß gegen geltendes Gesetz, der entsprechend streng geahndet wird.

Es sollte allerdings nicht nur die Angst vor einer Geld- oder Gefängnisstrafe sein, die vom Kauf illegalen Feuerwerks abhält. Das Abbrennen von diesem ist stets ein Spiel mit der eigenen Gesundheit und der anderer Menschen. Im schlimmsten Falle kann es zum Tod führen. Die Böller werden mit einer größeren Menge an explosiven Stoffen gefüllt, um lauter zu knallen. Zumeist ist es Schwarzpulver, das Verwendung findet. Mehr Explosionsstoffe bedeutet gleichzeitig mehr Detonationswucht. Auch weitere Faktoren sind sicherheitstechnisch äußerst bedenklich. Ist beispielsweise ein mit mehr Schwarzpulver gefüllter Knallkörper mit einer zu kurzen Lunte versehen, ist das Risiko groß, dass jener noch in der Hand explodiert. Erhebliche Verletzungen wie etwa der Verlust von Fingern oder gar der ganzen Hand sind die Folge. Bleibt die Zeit, um den Böller wegzuwerfen, aber nicht mehr rechtzeitig aus dem Explosionsbereich zu kommen, ist gleichfalls mit schweren Verletzungen zu rechnen.

Allein diese drohenden Gefahren sollten Grund genug sein, um zu geprüften Feuerwerk aus dem deutschen Fachhandel zu greifen. Vor allem wenn Kinder der Knallerei beiwohnen, sollte sichere legale Pyrotechnik eine Selbstverständlichkeit sein.

Bildquelle: © Tim Reckmann / Pixelio.de

Dieses Jahr gibt es kein Feuerwerk beim Volksfest in Indersdorf

314085_web_R_K_by_Eva Apelt_pixelio.de (2)Das Volksfest in Markt Indersdorf in Bayern hat eine lange Tradition und ist ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders. Vom 29. April bis 8. Mai ist es wieder soweit. Dann herrscht Ausnahmezustand in der sonst so beschaulichen Gemeinde. Allerdings wird ein Höhepunkt in diesem Jahr ausfallen: das Feuerwerk. Das sei einerseits dem zurückgegangenen Interesse zuzuschreiben, andererseits wolle man unter Rücksichtnahme auf die Natur die Knallerei bleibenlassen, erklärte Organisator Josef Schuster. Das eingesparte Geld soll der örtlichen Fußballerjugend und einem Naturschutzprojekt zu Gute kommen.

Offiziell untersagt wurde das Feuerwerk nicht. Vielmehr wurde sich aufgrund der in der Vergangenheit gemachten Beobachtungen und der Lage des Ortes zum Weglassen entschlossen. Der Festplatz liegt in unmittelbarer Nähe zum Landschaftsschutzgebiet der Glonnauen. Dort lebt eine Vielzahl von Vögeln, die sich aktuell in der Nistzeit befinden. Sie könnten durch die Knallerei gestört und vertrieben werden. Als Hundebesitzer denkt Schuster auch an die Haustiere der Indersdorfer. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie die Tiere bei einem Feuerwerk leiden.

Außerdem haben die Veranstalter und der Festwirt in den letzten Jahren bemerkt, dass die Pyroshow am Himmel nur noch wenig Beachtung findet. Es wird kaum noch zugeschaut und so entschloss man sich, das Geld lieber für einen guten Zweck zu verwenden. Als endgültige Absage sei die Entscheidung gegen das diesjährige Feuerwerk nicht zu verstehen. Es kann durchaus sein, dass in den kommenden Jahren zu den Highlights des Volksfestes auch wieder ein Feuerwerk zählen wird.

An Attraktionen wird es dennoch nicht mangeln. Eine davon ist der Vergnügungspark mit Fahrgeschäften und Buden. Er öffnet am Montag, Dienstag und Freitag jeweils um 14 Uhr, am Mittwoch zum Kinder- und Familientag sowie am Samstag bereits um 13 Uhr und an den Feiertagen (1. Mai und Christi Himmelfahrt am 5.Mai) sogar schon um 11 Uhr. Dazu wird ein Festzelt aufgestellt, in dem täglich Veranstaltungen stattfinden. Zu diesen ist der Eintritt frei.

Am Freitag, dem 29. April, geht es mit einem großen Festzug los. Dazu wird um 17.30 Uhr zu einem Standkonzert mit Bierprobe auf dem Marktplatz geladen. Um 18 Uhr stellen sich die Vereine auf und marschieren ab 18.15 Uhr in Richtung Volksfestplatz. Um 18.30 Uhr wird das erste Bierfass vom 1. Bürgermeister Franz Obesser angezapft. Jener begrüßt im Rahmen dessen ebenfalls die teilnehmenden Vereine. Um 19 Uhr startet das offizielle Festprogramm. Den Auftakt machen die „Glonner Trachtlern“ und die „Blaskapelle Langenpettenbach“. Zudem wird es Gastauftritte von „Zwirbeldirn“ und „FreeBeer & Chicken“ geben.

Genauso abwechslungsreich präsentiert sich das Programm in den darauffolgenden Tagen. Am Samstag ist Seniorennachmittag. Am Sonntag gibt es einen zünftigen Mittagstisch im Festzelt. Am Donnerstag wird zum Vatertagsfrühschoppen geladen. Am Freitag und Samstag heizt die Partyband „Ois Easy“ den Gästen ein. Der Sonntag steht ganz im Zeichen des „Volkfest-Endspurts“. Noch einmal treffen alle zum Mittagstisch im Festzelt zusammen. Ab 15 Uhr wird mit den „Indersdorfer Musikanten“ das Ende des Festes würdig begangen. Bei einem solchen Programm fällt das Fehlen eines Feuerwerks wohl kaum auf.

Für Festbesucher, die mit dem Auto kommen, steht ein kostenloser Großparkplatz direkt am Festplatz zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Taxistand am Festplatz und die S-Bahnlinie 2 aus Richtung München beziehungsweise Altomünster kann zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln genutzt werden. Sie hält am Bahnhof Indersdorf.

Zum Ausschank kommt ein speziell für den Anlass gebrautes Festbier der Brauerei „Kapplerbräu“ aus Altomünster.

Bildquelle: © Eva Apelt / Pixelio.de

700-Jahr-Feier in Radevormwald mit großem Feuerwerk

717956_web_R_K_B_by_Dirk Kruse_pixelio.de (2)Vom 5. bis 8. Mai gibt es in Radevormwald im Bergischen Land richtig was zu feiern, nämlich das 700-jährige Bestehen der Stadt. Im Jahre 1306 wurde ihr das dazu notwendige Recht verliehen. Damit ist sie eine der ältesten Städte der Region. Selbstverständlich wird es dem Anlass entsprechend eine riesige Party geben. Schon seit etwa einem Jahr sind zahlreiche Organisatoren und Sponsoren mit der Programmplanung beschäftigt. Da wundert es nicht, dass wortwörtlich ein Highlight das andere ablöst.

Los geht es mit einem Mittelaltermarkt am 5. Mai. An diesem Tag ist Christi Himmelfahrt, sodass wohl mit einer großen Besucherschar gerechnet werden kann. Am darauffolgenden Wochenende verwandelt sich die Gegend vom Festplatz bis zur Lindenstraße in eine Partymeile, die für Alt und Jung ein überaus abwechslungsreiches Programm bietet. Es wird eine Aktiv- und Sportmeile, eine Show mit Oldtimern und Traktoren, eine Kunst- und Kreativmeile, Motorsport mit Überschlagsimulation, einen historischen Jahrmarkt, ein unterhaltsames Bühnenprogramm und vieles mehr geben. Am Sonntag, den 8. Mai, haben die Geschäfte geöffnet.

Ein Höhepunkt ist der Festzug, den Moderator Jürgen Fischer von der Bühne aus kommentieren wird. Jener dürfte den Besuchern der Stadtfeste 2014 und 2015 bestens bekannt sein. Schon damals führte er durch das Programm. Jede am Festzug teilnehmende Gruppe wird durch Fischer gebührend angekündigt. Außerdem wird er allerlei Wissenswertes über diese berichten. Die Festabende stehen ganz im Zeichen von Tanz und Musik. Gleich drei Coverbands wurden dafür engagiert. Die „Performance Live Band“, „Replik“ und „Achtung Baby!“ werden den Festbesuchern ordentlich einheizen.

Eine besondere Freude für die Organisatoren ist es, dass es ihnen anlässlich des denkwürdigen Jubiläums endlich wieder einmal gelungen ist, für die Gäste ein großes Feuerwerk ausrichten zu können. Dieses wird auf dem Jahnplatz in den Himmel steigen. Von dort aus seien die Raketen nahezu in der ganzen Stadt zu sehen, wurde als Grund für die Standortwahl genannt.

Die Händler in der Innenstadt sind gleichfalls aktiv an der Ausrichtung des Stadtfestes beteiligt. Sie werden vor und in ihren Geschäften verschiedene Aktionen starten. Das Schuhhaus Habermann etwa lädt zum Testen von Lowa-Wanderschuhen auf einer eigens dafür hergerichteten Teststrecke ein. Ein anderer Händler wird mit einer Band seinen Kunden das Stöbern in seinem Laden verschönern. Der Weg durch die Innenstadt ist gesäumt von Imbiss-, Informations- und Verkaufsständen. Erwähnung soll ebenfalls das Gewinnspiel finden. Als Hauptpreis winkt ein Rundflug über die Stadt. Außerdem gibt es Einkaufsgutscheine zu gewinnen.

Die Programmplanung sei noch nicht komplett abgeschlossen, teilten die Festorganisatoren mit, die bereits genannten Punkte sind aber schon fest. Es kann allerdings durchaus sein, dass noch Angebote hinzukommen.

Das Jahr 2016 wurde in Radevormwald zum Festjahr ausgerufen. Das Stadtfest ist somit nicht die einzige Feierlichkeit, die in diesem Jahre ausgetragen wird. Auch wurde eigens für das Jubiläum ein Post-Sonderstempel entworfen. Als Vorlage diente das alte Stadtsiegel. Am 6. und 7. Mai können sich Interessenten im Rahmen des Stadtfestes einen Stempelabdruck an einem Stand vor der Filiale der Deutschen Post am Schlossmacherplatz in der Zeit von 10 bis 18 Uhr abholen. Wer eine der 2.000 Rader Jubiläumspostkarten ergattert hat, kann sich den Stempel standesgemäß darauf aufbringen lassen und hat damit eine schöne Erinnerung an das großartige Fest zum 700. Geburtstag der Stadt.

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