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Großes Feuerwerk empfing den Gewinner der Formel 1 in Singapur

311411_web_R_K_B_by_Matthias Stöbener_pixelio.deDie Rennstrecke in Singapur gilt als eine der aufregendsten der Welt. Vom 19. bis 21. September 2014 machte die Formel 1 dort Station. Seit 2008 gehört der Stadtkurs durch den asiatischen Stadtstaat zu den Kursen der Königsklasse des Motorsports. Die Strecke ist 5,073 Kilometer lang und geht mittendurch durch die Millionenmetropole Singapur. Vergleichbar ist das mit den Rennstrecken in Monaco und Valencia. Dennoch unterscheidet sich der Kurs von den anderen in vielen Dingen.

Das beginnt schon bei der Tageszeit, zu der gefahren wird. In Singapur sind die Formel 1 – Piloten mit ihren Boliden nämlich nachts und bei Flutlicht unterwegs. Dafür wurden unterhalb der Stadt 108 Kilometer Stromkabel verlegt. Für eine ausreichende Beleuchtung sorgen 1.600 Lichtprojektoren. Mit einer Leistung von 3.000 Lux ist diese vier Mal so hoch wie in einem Stadion, welches für ein wichtiges Fußballspiel ausgeleuchtet wird. Dementsprechend hoch ist auch der Bedarf an Strom. Er liegt bei mehr als drei Millionen Watt. Ein großer Aufwand für ein Formel 1 – Rennen, aber nur so kann ein sicherer Ablauf gewährleistet werden. Den Zuschauern gefällt es. Sie werden vor Ort und an den Fernsehbildschirmen mit spektakulären Bildern verwöhnt.

Während des Rennens sind von den Fahrern 61 Runden mit insgesamt etwas mehr als 309 Kilometern zu absolvieren. In diesem Jahr schaffte das Lewis Hamilton vom Team Mercedes als Erster. Er wurde auf der Zielgeraden von einem eindrucksvollen Feuerwerk empfangen, was ihn bis zur Ziellinie begleitete. Mit dem Sieg in Singapur schaffte es Hamilton, sich an die Spitze der Wertung zu setzen. Er verdrängte damit seinen Teamkollegen Nico Rosberg, der wieder einmal vom Pech verfolgt war. Mit dem Singapursieg ist der Weltmeistertitel für Hamilton in greifbare Nähe gerückt. Noch fünf Rennen trennen ihn davon. Am 23. November endet die Saison in Abu Dhabi.

Schon vor dem Start hatte Rosberg mit Problemen zu kämpfen. Dabei hatte er es in der Qualifikation auf Platz 2 hinter seinen Teamkollegen Hamilton geschafft. Eine ausgezeichnete Ausgangsposition, aber es kam alles anders. Weil die Elektronik versagte, konnte Rosberg nicht an der Aufwärmrunde teilnehmen. Er startete als Letzer aus der Box und musste dem Feld hinterherfahren. Aus einer Aufholjagd wurde nichts: In Runde 15 war endgültig Schluss für ihn; sein Auto fiel komplett aus. Sein Teamkollege dagegen fuhr souverän einen Start-Ziel-Sieg ein. Dahinter kamen Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo auf Rang zwei und drei.

Ein weiteres Highlight wartete bei der Siegerehrung auf Fahrer, Teams und Besucher. Nach der Überreichung der Pokale stiegen während der obligatorischen Sektdusche Feuerwerksfontänen hinter dem Podium auf. Der pyrotechnische Höhepunkt des „Großen Preises von Singapur“ war allerdings das danach aufsteigende Höhenfeuerwerk, das wohl jeden in seinen Bann gezogen haben dürfte. Einen noch besseren Blick darauf und auf den gesamten Kurs hatte man von dem Riesenrad, das gleich neben der Rennstrecke steht.

Alles in allem war das Wochenende in Singapur wieder einmal ein gelungener Auftritt des Formel 1–Zirkus. Das nächste Rennen findet im japanischen Suzuka statt. Da wird Rosberg nochmals zum Angriff auf den Teamkollegen blasen, um ihm die Führung wieder zu entreißen und doch noch Weltmeister zu werden.

Bildquelle: © Matthias Stöbener / Pixelio.de