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Ein Weltrekord geschafft und doch noch Feuerwerk in Salzburg

737666_web_r_k_b_by_ulrich-merkel_pixelio-de-2Das Feuerwerk am Bratwurstmuseum dauerte nur einige Sekunde, aber das hat vollkommen gereicht, um einen tosenden Applaus von den Besuchern zu bekommen, denn damit ist der Eintrag ins Buch der Rekorde geschafft. Um genau 22.28 Uhr sind 1000 Feuerwerkkörper in den Himmel geschossen worden. Und das mit genau einem Zünder, der Grund dafür ist, dass es nun den Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde gibt. Ganz genau genommen waren es sogar 1060 Raketen. 100 Böller wurden ebenfalls gezündet. Diese sollten das 100jährige Bestehen des Museums feiern.

Nicht nur Gerhard I., der Bratwurstkönig, sondern auch die Zuschauer im Museum, haben von zehn abwärts den Start des Feuerwerks angezählt. Und Dieter Lang sagt: „Es ging alles wie am Schnürchen und wie geplant“. Er ist Feuerwerker der Firma Lang-Schlenzig. Zusammen mit drei Kollegen hatte er schon am Donnerstag begonnen, das Feuerwerk und dessen Rekord vorzubereiten. Es ist nicht ein Böller in den Rohren steckengeblieben und wie geplant ist auch alles verlaufen. Der Notar, der selbstverständlich vor Ort war, hat den Weltrekord abgenommen.

Trotz der Konkurrent durch das am gleichen Wochenende stattfindende Arnstädter Stadtfest haben sich Hunderte Besucher am Museum eingefunden, das ab 15 Uhr mit einem bunten Programm für Groß und Klein organisiert war. Zum Ende des Rekordversuches gab es für die Besucher noch ein Händel-Musik-Feuerwerk das mehr als sieben Minuten andauerte.

In Salzburg sollte es beim Rupertikirtag zunächst kein Feuerwerk geben. Aber es gehört doch irgendwie dazu und gerade in diesem Jahr, wo doch das 40. Jubiläum ansteht, muss es einfach stattfinden. Schuld an der Absage für das Feuerwerk ist das Luftfahrtgesetz und den Bestimmungen bezüglich der Sicherheitszonen. Liegt ein Gebiet in einer solchen Zone, darf hier kein Feuerwerk gezündet werden.

Jetzt gab es die erlösende Meldung, dass das Feuerwerk dank einer Lücke im Flugplan des Airports nun doch stattfinden kann. Zwischen 20.30 Uhr und 21.15 Uhr finden keine Starts und keine Landungen statt. Also hat der Flughafen vorgeschlagen, dass während dieser Zeit die Betriebszeit ausgesetzt wird und das Feuerwerk ermöglicht. Das Verkehrsministerium hat hier bereits zugestimmt und das natürlich zur Freude der Veranstalter und der Besucher. Sicher ist es keine normale Zeit für ein Feuerwerk, weil es eigentlich noch zu hell ist, aber besser so, als gar kein Highlight zum Jubiläum.

Heinz Schaden, der Bürgermeister, ist sichtlich erleichtert und dankt dem Flughafen für seinen „kreativen Vorschlag“ und auch dem Ministerium, dass dieses Einsicht hatte. Wie er sagt: „Mich freut`s, dass der Rupertikirtag auch an seinem 40. Jubiläumstermin nicht ohne Feuerwerk auskommen muss.“

Es hagelte regelrechte Kritik auf das Verbot gegen das Feuerwerk. Aber gegen Gesetzte kann man nicht viel machen. Wäre diese Fluglücke am Flughafen nicht gewesen, dann hätte es tatsächlich einen Ausfall des Feuerwerks gegeben.

Bildquelle: © ulrich merkel / Pixelio.de