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Ein leuchtendes Feuerwerk für die ‚Stadt der Wissenschaft‘

Im Vergleich zur jährlich wechselnden Kulturhauptstadt hat der vom Stifterverband vergebene Titel ‚Stadt der Wissenschaft‘ eine noch recht junge Tradition. Jena, in Thüringen gelegen, war nach Bremen, Dresden und Braunschweig die vierte Stadt, die sich in diesem Jahr mit diesem Titel auseinandersetzte. Denn die Zielstellung dieses Preises, der mit 250.000 Euro ausgelobt wird, ist, die jeweilige Stadt als bedeutenden Wissenschaftsstandort bekannt zu machen. Neben dem nationalen Stellenwert geht es auch um die internationale Profilierung, derzeit von geradezu existentieller Wichtigkeit. Kurz vor dem Ende des Jahres konnte festgestellt werden, dass Jena diese Zielstellung erreicht hat. Unter dem Jahresmotto ‚Jena leuchtet‘ standen vor allem Licht, Farben und musikalische Akzente im Vordergrund.

Auch beim Feuerwerk ist es eine herausragende Meisterleistung, wenn im Rhythmus der Fontänen eine Musik erklingt. Die Abschlussveranstaltung in Jena wird ganz im Zeichen dieses Anspruchs stehen. So wird der Theatervorplatz von der französischen Gruppe ‚Ephemeres‘ in ein Feuerwerk mit hohem künstlerischen Gehalt getaucht. Prometheus und das Feuer sind das Thema dieser Show. Im Volkshaus der Stadt findet ein weiteres Highlight statt: Ein sogenanntes Licht-Kunst-Konzert. Der ‚Ton der Farben‘ wird dabei im Mittelpunkt stehen. Anders als beim Feuerwerk wird hier mittels einer Raum-Licht-Installation die Prometheus-Sinfonie von Alexander Skrjabin vorgetragen.

Das übernehmen die Musiker der Jenaer Philharmonie. Dazu werden dann im Konzertsaal des Hauses 170 Ballone von LED-Technik zum Leuchten in unterschiedlichsten Farben gebracht, schweben. Oldenburg wird, mit einem leuchtenden Staffelstab von Jena auf der Abschlussveranstaltung übergeben, die ‚Stadt der Wissenschaft‘ des kommenden Jahres sein. In Jena wurden die 250 Veranstaltungen gut besucht.

Foto: © Marco Barnebeck / PIXELIO