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Die „Monnemer Maimess“ ist ein Muss für Feuerwerkliebhaber

440065_web_R_K_B_by_Didi01_pixelio.de (2)Bereits am 25. April war es wieder einmal soweit: Die „Monnemer Maimess“ in Mannheim öffnete ihre Tore. Ein riesiger Jahrmarkt lädt hier noch bis zum kommenden Sonntag, dem 10. Mai, zum Schauen und Spaßhaben ein. In diesem Jahr kann sogar mit zwei neuen Fahrattraktionen aufgewartet werden. Wer gerne seine Runden auf dem Kettenkarussell dreht, sollte unbedingt das „Around the World“ ausprobieren. Aber Achtung! Die Zielgruppe sind eindeutig Adrenalinjunkies, denn dieses Karussell hat außer dem Drehen im Kreis nichts mit einem normalen Kettenkarussell gemein. Um richtig in Fahrt zu kommen, heben die Zweisitzer des Karussells ab und befördern die Fahrgäste binnen weniger Sekunden auf 60 Meter. Dort nun können diese einen Eindruck gewinnen, wie es in einer Waschmaschine während des Schleudergangs zugeht und das noch dazu in luftiger Höhe.

Beim „Encounter“ bleibt der Vergnügungssüchtige dagegen am Boden. Das heißt allerdings nicht, dass es weniger aufregend wird. Als ein „Erlebnis für die Sinne“ und die „perfekte Illusion“ bezeichnet Stephan Schuster in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Mannheimer Schaustellerverbands das neue Highlight. Manche sprechen dagegen von einem „Gruselkabinett des 21. Jahrhunderts“. Um sich eine eigene Meinung zu bilden, ist ein persönlicher Besuch also unerlässlich.

Vor allem am Abend mit Einbruch der Dunkelheit zeigt sich die „Maimess“ von ihrer schönsten Seite. Hat es anfangs der Wettergott alles andere als gut mit den Besuchern gemeint, können sie nun bei dem schönen Wetter einen atemberaubenden Blick über den in allen Farben leuchtenden Rummelplatz genießen. Dafür bietet sich eine Fahrt mit dem Riesenrad an. Von ganz oben ist das bunte Lichtermeer nämlich besonders beeindruckend.

Zur offiziellen Eröffnung am 25. April nahm Bürgermeister Michael Grötsch den traditionellen Fassbieranstich vor. Am 1. Mai stieg ein beeindruckendes Feuerwerk in die Höhe. Für alle jene, die diesen Termin verpasst haben, wird das Spektakel am Freitag, den 8. Mai, noch einmal wiederholt. Am Freitag und Samstag hat die „Monnemer Maimess“ jeweils von 13 bis 24 Uhr geöffnet. Sonntags können die Besucher von 13 bis 23 Uhr letztmalig Vergnügen pur erleben.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. An zahlreichen Imbissständen kann ausgiebig und vielfältig gespeist werden. Ein Festzelt bietet neben Speisen und Getränken ebenfalls ein Dach über dem Kopf, falls der Himmel seine Schleusen öffnen sollte.

Seit mittlerweile über 400 Jahren gibt es die „Mannheimer Maimess“ schon. Sie ist infolge der Verleihung von Marktprivilegien an die Stadt Mannheim entstanden. Das war im Jahre 1613. Damals wurden zwei Jahrmarktstermine jährlich festgelegt. Einer war am 1. Mai, der Andere am 22. September. Fortan hatte an diesen Tagen ein Jahrmarkt stattzufinden. Im Jahre 1876 löste sich der Markt für den Warenverkauf vom Jahrmarkt. Der eigentliche Markt wurde zum „Maimarkt“, der Jahrmarkt zur „Maimess“. Auch bei den Orten erfolgte eine strikte Trennung. Die Schaubuden des Jahrmarktes wurden künftig auf dem „Alten Messplatz“ aufgebaut, von wo aus sie in den 1960er Jahren auf den extra für die „Maimess“ angelegten „Neuen Messplatz“ umzogen. Inzwischen hat sich das bunte Treiben im Frühjahr und Herbst zu zwei der größten Volksfeste in der Rhein-Neckar-Region entwickelt. Etwa 300.000 Besucher können die Veranstaltungen verzeichnen.

Bildquelle: © Didi01 / Pixelio.de