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Das Jahr des Hasen mit Böller und Raketen begrüßt

Mit Böller, Raketen und einem gigantischen Feuerwerk haben die Chinesen nun auch das Neujahr gefeiert. Es steht im Zeichen des „Goldhasen“. Um Mitternacht zum 2. Februar (Ortszeit), also nach dem traditionsreichen Mondkalender, hat das neue Jahr begonnen. Es ist immer wieder ein riesiges Familienfest und über 200 Millionen Chinesen sind in ihre Heimatorte gereist. Wird in China das Neujahr gefeiert, dann ist es eine große „Völkerwanderung“, di größte auf der ganzen Welt. Die Fabriken stehen großteils still und die Geschäfte sowie Märkte haben an diesem Tag geschlossen. Auf Grund dessen, dass es einen dichten Nebel gegeben hatte, landeten Tausende Heimkehrer verteilt auf dem Flughafen der Metropole Chengdu im Südwesten Chinas. Über 100 Flüge wurden umgeleitet, verschoben oder komplett gestrichen. Schon am Dienstagabend gab es wegen des Feuerwerks ein Todesopfer in der Hafenstadt Shanghai. Hier ist ein Mann von einer Rakete getroffen worden, die er sogar selber zündete. In Peking, der Hauptstadt Chinas, waren 7000 Feuerwehrleute unterwegs, um die Brände schnellstmöglich zu löschen. Der ganze Mittwoch war durch Geräusche von Böllern und Raketen auf das Neujahr vorbereitet worden. Das Feuerwerk ist über Stunden am Abend mit einem spektakulären Höhepunkt gegen Mitternacht angeschwollen. Das Jahr des Hasen hat für die Chinesen eine ganz besondere Bedeutung, denn in diesem Jahr ist es mit dem Element „Metall“ verbunden. Aus diesem Grund wird auch vom „Goldhasen“ gesprochen. Also ein Jahr, um Geschäfte zu machen. Regierungschef Wen Juabao hat in seiner Neujahrsrede den Kampf gegen die Inflation und auch steigende Wohnungspreise versprochen. Dies kam bei der Bevölkerung natürlich überhaupt nicht gut an und sorgte für Unmut.

Das Jahr des Tigers 2010 war sehr turbulent und sprunghaft. Dem entgegengesetzt steht jetzt das sanftmütige Langohr für viel Ruhe, Kompromiss und Diplomatie. Jene Menschen, die im Jahr des Hasen geboren worden, sollen mitfühlend, geduldig und auch friedfertig sein. Es gibt auch Berühmtheiten, wie Golfer Tiger Woods, Regisseur Francis Ford Copolla, Schauspieler Brad Pritt, Schriftsteller George Orwell, Kubas Revolutionär Fidel Castro, Physiker Albert Einstein und Sänger Whitney Houston, die im Jahr des Hasen geboren sind.

In den chinesischen Kinos werden zum Hasenjahr auch mehrere Trickfilme mit den süßen Häschen anlaufen. Hierzu gehört auch „die Legende des Kung-Fu-Hasen. Beliebt werden in der Region nun vor allem Hasenspielzeug, flauschige Pantoffeln und auch plüschige Bunnys. Die Nachfrage nach lebendigen Langohren ist ebenfalls schon gestiegen.

Für die Feiertage hat auch die chinesische Bahn vorgesorgt und 630 Züge zusätzlich zur Verfügung gestellt. So sollen die Menschenmassen besser und sicherer transportiert werden können. Zugtickets waren aber nur schwer oder viel zu teuer zu erwerben.

Zum Neujahrsfest in China sind Hunderttausende Böller und Raketen gezündet worden. Diese sollen die bösen Geister vertreiben. Dennoch blieb es auch nicht aus, dass die Feuerwehr in vielen Orten zum Einsatz kommen musste.

Jetzt kann man den Chinesen und ein erfolgreiches geschäftliches Jahr wünschen.

Bildquelle: m reinfeld / pixelio