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Beim Fußball muss die Bengalo Fackel brennen

Das Abbrennen der Bengalo Fackel hat beim Fußball eigentlich keine Tradition, aber es ist eine Fankultur geworden und steht als Zeichen dafür, dass die Fans hinter ihrer Mannschaft stehen. Aber leider ist das Abbrennen der Bengalos nicht immer nur zur Freude aller, denn es sind auch schon Unfälle passiert, die glimpflich ausgegangen sind. So sind auch schon mehrere Personen in den Fanblocks verletzt worden, die sogar ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Bei einem Unfall kam es sogar dazu, dass einem Opfer der Unterschenkel amputiert werden musste.

In den Stadien ist mittlerweile sogar ein Verbot für Bengalo Fackeln ausgesprochen worden, aber dennoch schaffen es immer wieder einige Fans, trotz der Kontrollen am Eingang, diese mit in das Stadion zu bringen und zu zünden. Es gibt für den Zünder, wenn er erwischt wird, sogar zivilrechtliche Strafen und ein Stadionverbot. Aus diesem Grund landen die Fackeln auch immer wieder unkontrolliert in den Mengen, weil die Zünder die Fackeln einfach wegwerfen, um nicht erwischt zu werden. Dieses Verhalten ist selbstverständlich deutlich gefährlicher, als wenn man die Fackel einfach nur hochhalten würde.

Durch die immer wieder entstehenden Unfälle und auch die Spielunterbrechungen, die auf Grund des Rauches, der das Feld unbespielbar macht, wird vielen Fans der Fußball verdorben. Aber auch die Anhänger der Bengalo Fackeln sind sauer, denn für sie gehören die brennenden, rauchenden und glühenden Stäbe einfach dazu.

Aber nicht überall wird das Abbrennen verboten, denn in der österreichischen Liga wird es sogar toleriert. Gleiches gilt auch für andere Länder wie Türkei, Kroatien, Italien, Griechenland, Serbien und Russland. Verletzt wird auch immer nur dann jemand, wenn die Fackel als Waffe gegen andere Fans gerichtet wird. In Griechenland und Türkei werden bei den Spielen sogar Choreografien mit mehreren hundert bengalischen Lichtern veranstaltet. Richtige Verletzungen gab es neben Brandblasen an den Fingern bisweilen nicht.

Die Befürworter der Pyroartikel plädieren sogar dafür, sich Fans als Bengalo-Halter registrieren können und die Bengalo Fackeln ganz legal abbrennen können. Es ist schließlich vergleichbar mit dem Schwenken und Halten der Fahne. Hierfür muss man sogar einen Fahnenpass besitzen. Die Pyro-Fans sind auch für einen Kodex, der unter anderem besagt, dass es keine Böller geben soll. Die Knallkörper sind sowohl auf dem Feld als in den Rängen gefährlich und können verheerende Verletzungen herbeiführen. Auch darf nichts auf dem Spielfeld landen. Im Kodex soll stehen, dass das Werfen von Böllern, Fackeln und anderen Gegenständen verboten ist, weil dadurch Spieler, Schiedsrichter und andere am Feld stehende Leute verletzt werden könnten. Weiterhin soll der Kodex besagen, dass die Pryo-Technik nichts in Fremden Blöcken zu suchen hat und auch nicht als Waffe benutzt werden darf, keine Experimente ausprobiert werden dürfen und die Leute vor dem Anzünden der Bengalo Fackeln gewarnt werden müssen. Ein weiterer und wichtiger Punkt im Kodex soll besagen, dass es sich nur um Material handeln darf, das die Gesundheit nicht gefährdet.

Ob es diesen Kodex und die Registration als Bengalo Halter jemals geben wird, kann niemand sagen. Bislang sind sie Verboten und Vereine werden bestraft, wenn sich die Fans nicht an das Verbot halten.

Foto: Klaus50321 / Pixelio