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150. Jahrestag mit Feuerwerk für Königspaare gefeiert

Eine kleine Gemeinde im Oberbayerischen sorgte Anfang des Jahres für ungewöhnliches Aufsehen, als um Mitternacht ein fantastisches Feuerwerk gen Himmel flimmerte. So mancher dachte bereits an verspätete Silvesterfeierlichkeiten. Aber die Lokalnachrichten rund um Dachau nahmen sich der Angelegenheit an und informierten die interessierte Leserschaft. Altomünster, so der Name der etwas über 7.000 Einwohner zählenden Gemeinde, hat zum 150. Mal den Ball des Altomünsterer Burschenvereins erlebt. Dieses denkwürdige Datum war zu Recht Anlass genug für ein schönes Feuerwerk; und zwar genau um Mitternacht. Die neuen Königspaare des Burschenballs waren voll des Lobes und der Anerkennung, genauso wie die übrigen Anwesenden. Der Ball fand im Saal des legendären Brauereigasthofes Kapplerbräu statt. Dieses barocke Gebäude kann auf eine noch viel längere Geschichte verweisen, steht es hier doch bereits seit dem 18. Jahrhundert. Jedoch eine urkundliche Erwähnung einer Brauerei gab es sogar schon im Jahr 1560. Diese Tatsache zeigt einmal mehr die überaus lange Tradition des Bierbrauens in Bayern. Ende des 17. Jahrhunderts erwarb Johann Kappler das Anwesen. Der letzte Besitzerwechsel fand 1922 statt. Diese Geschichte ist den Mitgliedern des Altomünsterer Burschenvereins bekannt. Und so nahmen sie das 150-jährige Bestehen zum Anlass für eine Feier mit einem alles überragenden Feuerwerk.

Der Königswalzer, Polonaise und der Francaise wurde von den ‚Botchers‘ stilsicher gespielt. Im Anschluss aber schwang die Jugend lieber zu modernen Rhythmen bis in den frühen morgen das Tanzbein. Der Francaise ist ein Gesellschaftsmodetanz aus dem 19. Jahrhundert. Obwohl der Burschenverein Anlass für das atemberaubende Feuerwerk um Mitternacht war, stand die auffallende Abendgala der Damen im Mittelpunkt Interesses.

Foto: © fusperber / PIXELIO